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Robinson für eine Woche

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Zehn Jahre Ferienpass Bösingen

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Bei Marius und Susi Fux gehen Freizeit und Arbeitszeit übergangslos ineinander über. Der Gymnasiallehrer koordiniert seit zehn Jahren im Namen der Kulturkommission Bösingen den Ferienpass für die Primarschüler. Seine Frau Susi, Künstlerin, Märchenerzählerin und Puppenspielerin, entwickelt die Konzepte für die Werkstatt-Angebote, dekoriert und zaubert und Tochter Ronja, Medizinstudentin, hilft jedes Jahr mit. Die Familie Fux ist eine von über 30 am Ferienpass mitwirkenden Familien.Von Badminton über Hornussen, Salbenherstellen und Abenteuertagen im Walliser Turtmanntal bis zu Töggeliturnieren ist das Angebot jeweils sehr vielseitig. Für den Robinson-Spielplatz konnten zahlreiche Sponsoren aus der Gemeinde gewonnen werden.

Grillplausch und Hütten bauen

Zum Jubiläum musste es etwas Besonderes sein. Im Garten hinter Fuxens Bauernhaus ist Platz genug für einen Robinson-Spielplatz. «Das Wichtigste war der Prozess des Bauens. Die Kinder nagelten Bretter zusammen, hängten Tücher auf und malten. Aber am eifrigsten waren oft die Papis dabei, bis spätabends wollten sie mithelfen. Am Mittwochabend hätten sie am liebsten noch eine Hängebrücke zwischen zwei Holzhäuschen gebaut», lacht Susi Fux. «Wir mussten sie etwas bremsen, schliesslich war die Robinson-Geschichte ja vor allem für die Kleinen gedacht.»Vom 10. bis 18. August besuchten jeweils rund 20 Kinder, oft in Begleitung der Eltern, den grossen Spielplatz. Die 5-jährige Geneviève war die jüngste, die 10-jährigen Fabienne, Michèle und Sandro die ältesten Spielplatzbauer. Am Nachmittag konnten auf dem Robinson-Gelände Workshops besucht werden: Filzen, Geheimschriften, Papierherstellung, Knetmasse, Freundschaftsbändeli und Gipsen wurden angeboten. Von 14 Uhr bis am Abend konnte gebaut werden, dann durften alle mitgebrachte Würste auf den Grill legen. Und schliesslich gab es von Susi Fux noch eine Gutenacht-Geschichte.

Schöne Bösinger Gemeinschaft

Bei 29 verschiedenen Aktivitäten im Ferienpass und jeweils rund 150 Teilnehmern pro Jahr ist eine gute Organisation wichtig. «Wir sind erstaunt, dass die Kinder sich mit viel Begeisterung für handwerkliche und gestalterische Aktivitäten entscheiden. Auch jene, die anfangs Woche kaum einen Nagel einschlagen können, sind Ende Woche schon geschickte ?Bauarbeiter?», erklärt Susi im Gespräch mit den FN. Für Marius steht fest: «Es ist jedes Jahr ein Riesenaufwand, doch es kommt auch so viel zurück. Während diesen Sommeraktivitäten entsteht immer eine schöne Gemeinschaft unter den Bösingern.»Der Robinson-Spielplatz wird zum Leidwesen vieler Kinder nicht weiter bestehen. «Für uns war es ein Schlussbouquet einer schönen, aber auch anstrengenden Zeit. Nach zehn Jahren ziehen wir uns aus dem OK zurück», erklärt Marius Fux. Untätig bleibt die Familie nicht, neue spannende Projekte warten auf ihre Realisierung.

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