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Rock’n’Roll statt Winterromantik

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Bei den Eispalästen in Schwarzsee schwebt meist ein weihnachtlicher Zauber in der Luft. Am Samstag sind Winterromantik und Kinderlachen für einen Abend dem Rock’n’Roll gewichen – Olivier Maradan von der Band «Tar Queen» hat das Areal kurzerhand zum Festivalgelände umfunktioniert. Die Wettergötter hatten mit Maradan kein Nachsehen, und so wurde die erste Ausgabe seines «Fire&Ice»-Festivals zur nassen Angelegenheit. Doch die alternative Rockmusik, gepaart mit Bratwurstduft, farbigen Lämpchen und Weltuntergangs-Wetter ergeben zusammen mehr als die Summe ihrer Teile: «Ich habe mir schon gedacht, dass ein so unbekanntes und verlassenes Festival einen ganz besonderen Charme haben wird», sagt zum Beispiel der 29-jährige Manfred Jungo aus Düdingen.

Regen und Verletzte

Dabei stand der Abend zuerst unter keinem guten Stern: Die Eröffnungsband «Darius» konnte nicht auftreten, weil sich der Schlagzeuger während des Soundchecks an der Hand verletzte und daraufhin ins Spital gebracht wurde. Das Publikum flüchtete vor dem Regen und stand dicht aneinander gepresst unter dem kleinen Festzelt. «Ich möchte wenigstens einen Freiwilligen, der die Sonne herbeitanzt», rief die Sängerin der Gruppe «Disagony» verzweifelt ins Publikum. Erst Sacha Love, das Ein-Mann-Orchester, das in einer urchigen Holzhütte dreckigen Bluesrock spielt, löste beim Publikum Begeisterungsstürme aus und brach das Eis.

Regentanz zu Indie-Pop

Dann kam die Freiburger Band «Francis Francis» mit ihrem höchst tanzbaren Indie-Pop. Binnen Sekunden kam Bewegung in die mit Gummistiefeln bestückten Beine. Die Jacken wurden langsam klamm, doch die Mitglieder von «Francis Francis» entpuppten sich als wahre Rampensäue – der Gitarrist kroch auf der Bühne herum, minutenlang wurde barfuss rumgehüpft, der Schlagzeuger dampfte richtig. «Ich hoffe wirklich, dass das Wetterpech den Veranstalter nächstes Jahr nicht davon abhält, das hier zu wiederholen», findet die Zuschauerin Cassandre Mauvilly.

Stoner-Rock zum Schluss

«FORKS» und «Monoski» zogen das Publikum gegen Ende des Abends in ihren Bann. Beide Bands sind auch schon an der Bad-Bonn-Kilbi aufgetreten. Weder von kurzen Stromausfällen noch von Saitenrissen liessen sie sich beirren, und so versetzten sie das Publikum vor dieser Waldkulisse in eine gar überirdische Stimmung. Olivier Maradan war mit dem Abend höchst zufrieden: «Angesichts des Wetters ist die Zuschauerzahl super. Ich werde das nächstes Jahr bestimmt noch mal organisieren, das macht doch Spass!», fasste er zusammen.

 

«Ich habe mir schon gedacht, dass ein so unbekanntes und verlassenes Festival einen ganz besonderen Charme haben wird.»

Manfred Jungo,

Besucher des Festivals

«Francis Francis» entpuppten sich als Stimmungsmacher.

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