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Roger Federer

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Roger Federer

Tiebreaks verloren

Nach der Niederlage in zwei Tiebreaks gegen Radek Stepanek (Tsch, ATP 27) war .

Jeder Punktgewinn von Roger Federer wurde in der Schlussphase von lautem Jubel der Römer Fans begleitet. Die Italiener wollten den Weltranglisten-Ersten, der im zweiten Satz 1:4 im Rückstand lag, zum Sieg schreien. Und Federer schaffte denn auch den Aufschlag-Durchbruch zum 3:4, gab aber postwendend seinen Service wieder ab. Bei 3:5 stand er zwei Punkte vor dem Matchverlust, konterte aber dann erneut. Als er später im Tiebreak nach drei glasklaren Winnern 3:0 und später 5:2 führte, schien das Schlimmste überwunden. Doch Stepanek kam wieder heran, wehrte einen Federer- Satzball offensiv ab und versenkte nach 115 Minuten den Matchball.

«Ich bin sehr enttäuscht, ich habe bei den wichtigen Punkten sehr schlecht gespielt», analysierte Federer beim Medientermin, den er wie praktisch immer nach Niederlagen sehr schnell wahrnahm. Allerdings hatte Stepanek, einst die Nummer 8 der Welt und einer der letzten verbliebenen fast reinen Offensivspieler, die schnellen Bedingungen optimal genützt. Er griff konsequent an, oft auf Federers Rückhandseite, womit er an diesem Tag grossen Erfolg hatte. «Ich hatte grosse Probleme beim Return», erklärte Federer, der im ersten Satz zu keinem einzigen Breakball gekommen war, «hätte aber trotzdem gewinnen sollen. Normalerweise gewinne ich wenigstens eines von zwei Tiebreaks, wenn nicht sogar beide.»

Aufgrund seiner ersten Niederlage im dritten Rom-Viertelfinal kann er den Abstand zu Rafael Nadal nicht um mehr als 545 Punkte vergrössern. Als praktisch einziges Positivum kann er sich dafür etwas früher der Vorbereitung auf Hamburg widmen, wo er als Titelverteidiger antritt. «Ich freue mich immer auf Hamburg, wo ich meinen ersten Masters-Series-Titel gewann. Ich fühle mich auch nicht müde, habe keine Bobos und werde sicher nicht überanstrengt sein. Das ist das einzig Gute von heute.»

Nach drei Sandturnieren und einer Bilanz von 11:2 Siegen ist Federer überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein: «Ich bin ganz zufrieden, auch mit dem Jahresanfang insgesamt unter diesen Bedingungen. Ich habe jetzt auf Sand schon viele Partien gespielt und heute war kein richtiges Sandplatzspiel.»

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