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Ronald Fehlmann, CEO Comet AG

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums lädt die Comet morgen Samstag zwischen 10 und 17 Uhr zum Tag der offenen Tür. Derzeit arbeiten rund 350 Menschen für den Technologiehersteller in Flamatt.

 

 Ronald Fehlmann, vor zehn Jahren verlegte die Comet Holding AG ihren Hauptsitz nach Flamatt. Inwiefern hat sich dies gelohnt?

Seit ihrem Umzug hat sich die Comet rasant entwickelt. Durch das Vereinen von sechs Standorten in ein neues Gebäude sind Transportwege weggefallen. Die Lage ist auch ein wichtiger Faktor. In Flamatt haben wir gute Zugverbindungen sowie Zugang zur Autobahn. Am meisten schätze ich die Unterstützung, die wir hier erhalten. Wir haben einen sehr guten Draht zu Kanton, Gemeinde und Bevölkerung. Wenn wir zum Beispiel im Winter die Gemeinde bitten, den Weg vom Bahnhof zur Filiale zu enteisen, kommt sie uns entgegen.

 

 Im Herbst 2011 waren rund 50 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen. Wie stabil ist die Lage heute?

Comet stellt unter anderem die Steuerungskomponenten für die Herstellung von Speicherchips her, wie sie in Mobiltelefonen enthalten sind. Dieser Markt schwankt stark. Der Weg von Kurzarbeit zu Samstagsschichten ist sehr kurz, denn die Nachfrage kann innerhalb von wenigen Wochen umschlagen. Da müssen wir flexibel sein und auch mal auf Kurzarbeit umstellen können. Hier kommen uns die Behörden entgegen, indem sie uns den administrativen Aufwand erleichtern. So können wir uns an die Zyklen anpassen und bei anziehender Nachfrage unsere Produkte wieder hochfahren.

 

 Mittlerweile besitzt Comet Standorte zwischen Japan und Silicon Valley. Wie sieht die Zukunft der Firma aus?

Wir streben ein «organisches Wachstum» an – also ein Wachstum aus eigener Kraft. Konkret bedeutet dies, dass wir keine anderen Firmen aufkaufen, sondern mit unseren eigenen Mitteln zu wachsen versuchen. Dazu benötigen wir neue Kunden. Flamatt hat sich als Standort und Hauptsitz bewährt, deswegen werden wir auch weiterhin darauf bauen. Wir planen eine Stärkung des Standortes Flamatt mit der «ebeam»-Technologie. Diese Methode erlaubt es, kontaktfrei Produkte zu sterilisieren, zum Beispiel Lebensmittelverpackungen. Die Zusammenarbeit mit «Tetra Pak» ist schon beschlossen. daf/Bild zvg

 Weiterer Bericht zu den Halbjahreszahlen von Comet auf Seite 18.

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