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? Rosa Andrey-Hayoz, Plasselb

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zum gedenken

? Rosa Andrey-Hayoz, Plasselb

Am 2. Juni 1912 ist Rosa Andrey-Hayoz im Muhlers geboren. Sie war das zweite von sechs Kindern. Da die Wohnung zu klein wurde, zügelte die Familie in den Sageboden. Als ihre Mutter starb, war Rosa gerade zehn Jahre alt. In die Schule konnte sie nur für drei Jahre. Sie war nun gross genug, um die Mutterrolle zu übernehmen. Sie musste wie eine Grosse im Haushalt helfen, zu den Kindern schauen und vieles mehr, bis dann Vater Peter doch noch eine Haushälterin fand. Sie war gut und lieb zu den Kindern.Nach ein paar Jahren hat die Familie nochmals gezügelt, und zwar in die «Louena». Als 15-Jährige musste Rosa zu Fuss in den Tann-Garten Brünisried arbeiten gehen. Jeden Morgen um 5.45 Uhr musste sie jeweils das Haus verlassen, damit sie um 7.00 Uhr die Arbeit beginnen konnte. Den ganzen Weg musste sie nach Feierabend wieder zu Fuss hinter sich bringen. Neun Jahre hat sie im Tann-Garten Brünisried gearbeitet. Eine schwere, aber auch eine schöne Zeit. Einiges zum Lachen gab es und einige lustige Stücke haben die Mädchen dort gemacht.Am 17. November 1935, morgens um 6.00 Uhr, bei finsterer Nacht, hat Rosa ihrem Ernest das Ja-Wort gegeben. Kurz darauf haben sie eine Familie gegründet. Sie wurden stolze Eltern von drei Söhnen und zwei Töchtern. Seit 1940 ging die junge Familie im Sommer auf die Alp Ludeli. 108 Mal haben sie mit Ross und Wagen gezügelt. Eine harte Zeit mit viel schwerer Arbeit, aber auch vielen schönen, gemütlichen Stunden, welche sie erleben durften. Für alle Leute war die Tür immer offen. Einen guten Kaffee oder ein Gläschen Wein erhielt man bei Rosa immer; dazu einen Jass oder einen Witz und ein lustiges Lied, und so verflog die Zeit im Nu.1994 trat die grosse Zerstörung ein und die schöne Zeit war von da an vorbei. Das geliebte Ludeli wurde durch die Naturgewalt zerstört. 1997 erlebte sie nochmals einen Schicksalsschlag: ihr Gatte musste von ihr gehen.Rosa war noch im hohen Alter selbständig in ihrem Zuhause. Einige gute Mittel, Pflaster und Sirups von Dr. Gruber haben ihr immer wieder auf die Beine geholfen. Trotz ihrer Altersbeschwerden und Augenprobleme war sie bei guter Gesundheit. Nach einem Spitalaufenthalt wurde entschieden, dass sie bei ihrem Sohn Hugo und seiner Gattin Anita sicherlich gut aufgehoben sei. Die beiden schauten hervorragend und liebevoll zu ihrem Mueti. So ergab es sich auch, dass sie noch einige schöne Stunden im neuen Ludeli verbringen durfte.Am 24. Juni 2007 plötzlich ein dummer Sturz in ihrem geliebten Ludeli. Sie hatte die Kraft nicht mehr, sich zu erholen, und verstarb am 1. Juli im Kantonsspital in Freiburg.Rosa Andrey-Hayoz war für ihre Familie immer ein Vorbild! Sie wird sie nie vergessen. Eing.

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