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Rosa Bühlmann-Mühlemann, Ueberstorf

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Rosa Bühlmann-Mühlemann erblickte am 22. November 1920 auf dem Bauernhof Weiz­acker, oberhalb von Mamishaus bei Schwarzenburg, das Licht der Welt. Mit drei Schwestern und einem Bruder wuchs sie dort auf. Sie verlor ihre Mutter, als sie fünf Jahre alt war. Alle Kinder durften beim Vater bleiben, doch wurde von ihnen schon im Kindesalter grosser Einsatz verlangt. Nach der Schule begann Rösi eine Lehre als Köchin in Luzern. Bald musste sie sie wieder abbrechen, da ihr Vater schwer erkrankte. Zu Hause setzte sie sich mit allen Kräften ein, musste hart arbeiten und schon früh Verantwortung übernehmen.

Am Ostermontag 1943 ging Rosa den Bund des Lebens mit dem «Mischleren-Fritz» ein. Sie wurde Mutter von Fritz (1945) und Vreni (1948). Der Start war heftig und fordernd, da Fritz während des Krieges Militärdienst leisten musste.

Als Fritz 1990 starb, musste Rosa Bühlmann-Mühlemann immer mehr Herausforderungen meistern. Schon früh kam ihre soziale Kompetenz zum Tragen. Sie umsorgte liebevoll und «gschpürig» über viele Jahre zwei elternlose Mädchen und viel länger noch den geistig leicht behinderten Kari. All das hinderte sie nie daran, Besucher spontan und gastfreundlich mit Speis und Trank zu verwöhnen. Eine grosse Leidenschaft und Abwechslung war für Rosa Bühlmann-Mühlemann der Gesang. Sie war vor rund 75  Jahren bei der Gründung des Gemischten Chors Kessibrunnholz dabei. Während 50  Jahren erklang ihre schöne Alt-Stimme. Doch eines Tages musste sie ihre Aktivitäten reduzieren oder aufgeben. In den letzten fünf Jahren konnte sie sich nur noch im geliebten Stöckli bewegen. Dank der grossen Mithilfe aller Angehörigen verbrachte sie bis Anfang Januar 2018 ihren Lebensabend auf der Hofmatt. Familie, Kinder, Gross- und Urgrosskinder bereiteten ihr grosse Freude, und sie pflegte ihre letzte Leidenschaft, das Jassen. Zunehmend verlor sie ihre Kommunikationsfähigkeit. Dank liebevoller Unterstützung von Angehörigen und der Spitex konnte sie bis Anfang 2018 im Stöckli bleiben. Sie freute sich über Besuche von Angehörigen, Bekannten, Vertretern der Kirchgemeinde Wünnewil-Flamatt und des Vinzenzvereins von Ueberstorf. Aufgrund der zunehmenden Demenz zog Rosa Bühlmann-Mühlemann im Januar 2018 ins Pflegeheim Flamatt. In den letzten zehn Monaten wurde sie dort liebevoll und kompetent betreut. Sie starb am 14. November 2018.

Eing.

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