Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Rösti und musikalische Entdeckungen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Freiburger Konzertlokal Fri-Son ist in der ganzen Schweiz und sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt, weil es immer wieder nationale und internationale Stars und Entdeckungen auf seine Bühne bringt. Doch seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat sich der Club auch stets als Plattform für junge Musikerinnen und Musiker aus der Region gesehen. Unter dem Titel «Château Rösti» wurde vor sechs Jahren eine Konzertreihe gegründet, in der ausschliesslich kaum bekannte Schweizer Bands Platz hatten, jeweils zwei pro Abend.

Minifestival mit Rösti

Diese Saison nun ist aus «Château Rösti» das «Rösti Fest» geworden, ein Minifestival mit mehreren Bands, das dafür nur noch drei Mal pro Jahr stattfindet. «Wir wollen damit mehr Leute anlocken», erklärt Adrien Clot vom Organisationskomitee. Früher seien oft nur wenige Besucher gekommen. Die Festivalform erlaube ein breiteres musikalisches Angebot und zusätzliche Attraktionen wie etwa einen Essensstand, an dem natürlich Rösti serviert werde. Die erste Ausgabe des «Rösti Fest» im vergangenen Herbst sei auf jeden Fall vielversprechend gewesen. Heute Abend nun steht das zweite Fest auf dem Programm: die Weihnachtsausgabe, die – wie schon zu «Château Rösti»-Zeiten – den Freiburger Bands vorbehalten ist.

Sechs Bands, die meisten erst vor kurzem gegründet, werden auf der Bühne stehen und versprechen einen vielseitigen Konzertabend: Kampush Klub (Stoner Rock), Ariane Effect (Acid House), Ilyas (Electro-Rock), Paradisco (Electro-Pop), Husky (One-Man-Rock) und Perspective Shifts (ein Sensler Duo mit einer Art Hörspiel aus Texten und Musik). Die stilistische Vielfalt sei wie immer Programm, sagt Adrien Clot. «Wir setzen uns keine Grenzen und wollen dem Publikum Entdeckungen ermöglichen.» Auch diesbezüglich sei die Festivalform ein Vorteil: «Manche Leute kommen vielleicht, weil sie eine bestimmte Band mögen, und lernen dann ganz neue Sachen kennen.»

Adrien Clot hat einst selbst als Gitarrist der Freiburger Band Pandour sein allererstes Konzert bei «Château Rösti» gegeben. Die Plattform sei eine schöne Chance für Musikerinnen und Musiker, so der 26-Jährige. Davon wollen jetzt auch Alex Pfandler und Lino Eden profitieren, die mit ihrem Duo Ilyas am «Rösti Fest» auftreten. Der 21-jährige Lau­san­ner und der 22-jährige Genfer haben sich an der Universität Freiburg kennengelernt und ihre jeweiligen musikalischen Vorlieben in ihrem Electro-Rock-Duo vereint. Seit Anfang 2016 haben sie einige kleine Konzerte gegeben. Der Auftritt im Fri-Son sei ein wichtiger Schritt, sagt Alex Pfandler: «Das Lokal hat einen guten Ruf, und wir haben hier selber viele Konzerte besucht. Es ist schön, jetzt mit anderen Freiburger Gruppen hier auftreten zu dürfen.» Lino Eden erhofft sich vom Festival auch, ein neues Publikum zu gewinnen. «Viele haben Vorurteile gegenüber der elektronischen Musik. Wir wollen zeigen, dass wir vollwertige Musiker sind, obwohl wir Electro machen.»

Ganz ähnlich sieht das Thibault Villard: Der 23-Jährige ist Mitglied von Ariane Effect, gewöhnlich ein Duo, das im Fri-Son allerdings in einer Trio-Formation auftritt. Ariane Effect hätten schon einmal im Fri-Son gespielt, damals an einem reinen Electro-Abend, so Villard. Jetzt mit Gruppen aus anderen Stilrichtungen aufzutreten, sei eine Chance, um neue Leute anzusprechen.

Musikalische Geschichten

Das vielleicht aussergewöhnlichste Projekt des Abends ist das der beiden Düdinger Manfred Jungo und Valentin Brügger: Der 31-jährige Musiker und Musiklehrer und der 27-jährige Englischstudent machen seit sieben Jahren zusammen Musik. Vor zwei Jahren haben sie ihr Duo Perspective Shifts gegründet, mit dem sie seither zweimal aufgetreten sind. Der Name des Duos sei Programm, erklärt Jungo: «Wir wechseln die Perspektive, indem wir von den Texten ausgehen und diese mit passender Musik ergänzen.» Die englischen Texte stammen von Brügger; die Musik entsteht in Gemeinschaftsarbeit. «Aber Manfred ist der Musiker von uns beiden», stellt Valentin Brügger lachend klar. Manfred Jungo hat mit einer anderen Band bereits bei «Château Rösti» gespielt. «Ich liebe es, hinter den Kulissen mit anderen Musikern in Kontakt zu kommen», sagt er. Beim «Rösti Fest» wird dieser Austausch sicher nicht zu kurz kommen – und sei es bei einem gemeinsamen Teller Rösti.

Fri-Son, Giessereistrasse 13, Freiburg. Fr., 30. Dezember, 20 Uhr.

Mehr zum Thema