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Rot-weisser Jubel in der Blue Factory

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Wie ein Wanderzirkus präsentierte sich die weite Fläche vor dem hohen Kamin auf dem Areal der Blue ­Factory in Freiburg. Fähnchen, bunte Lämpchen, Zirkuswagen und gar ein Elefantenpodest sorgten für eine feierliche Atmosphäre vor dem kapitalen Match gegen Serbien.

Pizza und Bier sorgten in der Public-Viewing-Zone für Vorfreude. Das Gelände war pünktlich zum Anpfiff mit Fans aller Couleur gut gefüllt. Rot-weiss dominierte, dazu häufig der albanische Doppeladler. Doch war niemand so richtig bereit. Vor der grossen Leinwand herrschte zu Beginn noch Verwirrung: Bis klar war, dass die Schweizer in Weiss spielten, brauchten einige Fans drei Minuten. Genauso lange, bis der serbische Stürmer Mitrovic die erste Chance hatte.

Doch so richtig half das nicht. Als in der fünften Minute der weisse TPF-Zug mit den roten Punkten den Fans zuhupte, war es schon zu spät: Sekunden später köpfte Mitrovic zur serbischen Führung.

Stille.

Dann Zweckoptimismus. «Das kommt schon.» «Wir haben schon gegen Brasilien aufgeholt.» Doch irgendwie schien die Ostseebrise aus Kaliningrad über die Blue Factory zu ziehen. Fans zogen sich Jacken über das rot-weisse Shirt. Und der Hunger machte sich bemerkbar. «Es hat keine Pizza mehr. Es ist halt die Blue ­Factory», murrte eine Frau. Einer im Italien-Shirt erinnerte daran, dass es anderen noch schlechter geht.

Doch in der zweiten Halbzeit war alles anders. Der Xhaka-Hammer hauchte Leben in die Blue Factory. Plötzlich stand, wer vorher noch sass. Das Spiel ging auf und ab, die Fans vor der Leinwand zappelten vom linken aufs rechte Bein. Irgendwie war man schon mit dem Remis zufrieden – und zitterte bei jedem langen Ball der Serben.

Schliesslich der Auftritt von Shaqiri. Jetzt gab es kein Halten mehr. Arme in die Höhe und Fan-Gesänge. Ein letztes Bibbern. Dann der Schlusspfiff. An Pizza dachte in diesem Moment niemand mehr.

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