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Rote Laterne leuchtet in St. Silvester

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Rote Laterne leuchtet in St. Silvester

Überblick über die neuen Steuerfüsse im Sensebezirk, Seebezirk und Agglomeration

Was am Ende vom Lohn übrig bleibt, hängt auch von den Gemeindesteuern ab. Ein Blick auf die neuen Steuersätze für 2007 zeigt, dass es bei diesen erhebliche Unterschiede gibt. Wer in St. Silvester wohnt, bezahlt einen fast viermal so hohen Steuersatz wie ein Bewohner von Greng.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Wie hoch die Steuern sind, gibt fast jeden etwas an. Viel und zum Teil kontrovers wurde deshalb an den Gemeindeversammlungen in den vergangenen Wochen darüber diskutiert. Dadurch, dass die Betriebskosten der Spitäler von den Gemeinden auf den Kanton übertragen wurden, sind die Kantonssteuern gestiegen. Im Gegensatz dazu sollten die Gemeindesteuern für die Gemeinden kostenneutral gesenkt werden.Einige haben den vom Staatsrat vorgeschlagenen Wert angenommen, andere haben auf- oder abgerundet, wiederum andere haben die Möglichkeit für eine faktische Steuererhöhung genutzt.

Sensebezirk: Alterswil, Bösingen und Schmitten am günstigsten

Mit einem Durchschnitt von 82,7 Prozent pro Franken Staatssteuer sind die Sensler Gemeinden weiterhin nicht gerade ein Steuerparadies. Allgemein lässt sich sagen, dass die Steuerwerte im Oberen Sensebezirk besonders hoch sind. Merklich erhöht haben den Steuersatz zwei Gemeinden, die ohnehin zu den teuersten gehörten. Am meisten bezahlen in Zukunft die Bürger von St. Silvester. Die Gemeinde hat den Steuerfuss im Zuge der Einführung des Spitalnetzes nicht bloss nicht gesenkt, sondern sogar von 100 auf 102 Prozent erhöht.Damit hat St. Silvester Plaffeien als Gemeinde mit dem höchsten Steuersatz des Sensebezirks abgelöst. Den Steuerfuss kaum gesenkt hat auch Oberschrot. Mit 98 Prozent steht die Gemeinde damit mit dem ehemaligen potentiellen Fusionspartner Plaffeien auf dem zweitletzten Rang. Oberschrot hat allerdings den Steuersatz von 98 Prozent vorläufig auf ein Jahr befristet.Die tiefsten Gemeindesteuern bezahlte man bisher in Schmitten. Da die Gemeinde den vorgeschlagenen Steuerfuss leicht auf-, und Alterswil sowie Bösingen ihren abgerundet haben, darf sich Schmitten nun nicht mehr alleine steuergünstigste Gemeinde des Bezirks rühmen.

See deutlich steuergünstiger als Sense

Mit dem Steuersatz von 70 Prozent würden die drei günstigsten Sensler Gemeinden im Seebezirk nur zum Mittelfeld gehören. Mit 69,1 Prozent liegt der Schnitt klar unter demjenigen des Sensebezirks. Ganz klar am wenigsten abgeben müssen die Bürger von Greng. Mit 27,7 Prozent liegen sie 21 Prozentpunkte unter dem Wert der zweitgünstigsten Gemeinde, Muntelier.Verschiedene Gemeinden haben die Steuern faktisch erhöht. Am deutlichsten Bärfischen. Wegen des Weggangs eines vermögenden Einwohners hat sie den Steuersatz nicht, wie vom Staatsrat vorgeschlagen, auf 79 Prozent gesenkt, sondern von 85 auf 90 Prozent erhöht. Damit ist Bärfischen nun die teuerste Gemeinde im Bezirk.Den vorgeschlagenen Steuersatz mehr als nur leicht aufgerundet haben auch Galmiz, Jeuss, Villarepos und Wallenried.

Nichts Neues in der Agglo

Die Agglomerationsgemeinden haben allesamt den vom Staatsrat festgesetzten Wert übernommen. In Villars-sur-Glâne muss man weiterhin am wenigsten, in der Stadt Freiburg am meisten abgeben.Auch die Gemeinde Jaun hat nicht am Vorschlag der Regierung gerüttelt. Da die Betriebskosten der Spitäler ein grosser Posten in ihrem Budget waren, konnte Jaun den Steuerfuss von 110 gleich auf 95,8 Prozent senken.

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