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Rotes Kreuz setzt neue Strategie um

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 Die Bevölkerung wird immer älter, das wirtschaftliche Wachstum ist eingebrochen, die traditionelle Familie ist nicht mehr der Normalfall, dazu macht sich eine neue Armut breit und mehr Flüchtlinge müssen integriert werden. «Unsere Institution ist direkt durch diese Entwicklungen betroffen, denn sie konzentriert ihre Aktivitäten auf die Bereiche des Sozialen, der Gesundheit und der Integration.» Dies sagte Präsident Jean-Bernard Dénervaud in seinem Jahresbericht an der Generalversammlung des Freiburgischen Roten Kreuzes am Donnerstag in Pringy.

Diese Entwicklung bildet die Basis für die Strategie 2020 des Kantonalverbandes, welche der Vorstand im ersten Trimester 2015 genehmigt hatte. Seither richtet sich die Zielsetzung des Freiburger Roten Kreuzes an dieser Strategie, die sich auch an der Strategie des Schweizerischen Roten Kreuzes und an den bisherigen Aktivitäten der Kantonalsektion orientiert.

Neue Aufgaben

«Mit den Mitteln, die wir zur Verfügung haben, müssen wir uns auf jene Gebiete konzentrieren, in denen wir stark und als Partner anerkannt sind. Dabei müssen wir mit anderen Institutionen zusammenarbeiten und vielleicht auch einmal gewisse Aufgaben anderen überlassen», so Dénervaud.

Im vergangenen Jahr hat das Freiburgische Rote Kreuz ein verstärktes Interesse an den Babysitter-Kursen registriert, insbesondere im Sensebezirk, wo die Tätigkeit dezentralisiert wurde. Auch bei den Kursen zur Pflegehelferin SRK registrierte der Kantonalverband eine starke Zunahme.

Weiter haben sich die Tätigkeiten des Freiburgischen Roten Kreuzes durch das Mandat bei der Zivilschutzausbildung in der Kaserne Schwarzsee ausgeweitet. Das Mandat läuft seit dem 1. Januar und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Roten Kreuz. Auch zog das Komitee eine erste Bilanz zur Zig-Zag-Boutique in Bösingen. Diese zieht zwar eine wachsende Kundschaft an, sei aber noch nicht rentabel. Schliesslich hat das Freiburgische Rote Kreuz ein Gebäude in Bulle verkauft, welches 15 Jahre in seinem Besitz war. Mit dem Erlös daraus kann die Institution neue Lokalitäten insbesondere für seine Ausbildungskurse kaufen. uh

Zahlen und Fakten

Viele Mitglieder im ganzen Kanton

Eine wichtige Basis für die Aktivitäten des Freiburgischen Roten Kreuzes sind die Mitgliederbeiträge. Der Mitgliederbestand sei zunehmend, so Präsident Jean-Bernard Dénervaud. Ende 2015 konnte die Institution auf 17 707 Passivmitglieder im ganzen Kanton zählen: 73 Prozent französischsprachige und 27 Prozent deutschsprachige Mitglieder. Diese zahlen knapp 700000 Franken Mitgliederbeiträge ein. Am Gesamtaufwand von rund 7,6 Millionen Franken machen die Subventionen 6,3 Prozent aus; eigene Leistungen bringen 65 Prozent. Rund 40000 Personen nahmen die Dienste in Anspruch.uh

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