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Routinierte Schützen trotzten dem Wind

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Autor: Marc Kipfer

Sie kämpften mit dem Licht und mit dem Wetter: Die Bedingungen waren an diesem Wochenende nicht optimal für die 2440 Schützen und Schützinnen, die in Grissach (Gewehr) und Sugiez (Pistole) zum Feldschiessen antraten. Die Resultate lagen durchschnittlich niedriger als im Jahr zuvor.

«Immer wieder gab es Windböen, die Voraussetzungen waren schwierig», blickt Hans Etter, Präsident des Schützenbunds des Seebezirks, auf ein dennoch rundum gelungenes Fest zurück. Das Hauptziel sei erreicht worden, so Etter: «Wir haben ein unfallfreies Feldschiessen erlebt.»

«Mit dem Wind gespielt»

Einer, der gut mit den Verhältnissen zurecht kam, war Adrian Lehmann von der Schützengesellschaft Galmiz, mit 69 Punkten bester Junior. «Ich wusste, dass der Wind von rechts kommt und habe deshalb vor dem ersten Schuss um fünf Raster korrigiert. Das hat geklappt, ich habe auf Anhieb eine Vier getroffen», verrät Lehmann sein Erfolgsrezept. Es sei wichtig gewesen, mit dem Wind zu spielen.

Noch besser gelang dies Urs Guerig aus Gurmels. Mit 71 Punkten traf er nur bei einem Schuss nicht das Maximum und wurde damit Schützenkönig des Seebezirks. Dieses Kunststück war Guerig bereits vor sechs Jahren gelungen. Dass es nun erneut gereicht hat, kam für Guerig eher überraschend. «Was den Wind angeht, war es wohl ein leichter Vorteil, dass ich schon am Freitag geschossen habe», glaubt Guerig. Am Samstag war er als Betreuer der Gurmelser Jungschützen im Einsatz und wurde mit der Zeit etwas nervös, wie er gegenüber den FN zugibt: «Schliesslich gibt es mehrere Dutzend Schützen, die König werden könnten», so der glückliche Sieger.

Die Schützen aus Gurmels triumphierten in Grissach sogar mehrmals: Jannick Langenegger wurde mit 66 Punkten bester Jugendlicher, Elmar Mooser mit 68 Punkten bester Veteran – der Ehrenpräsident der Schützengesellschaft Gurmels weiss, wie es sich anfühlt, Schützenkönig zu sein: er war es im Jahr 1983 und gewann nun das zweite Mal nach 2004 bei den Veteranen. Im Ausstich distanzierte er Andreas von Känel aus Murten um fünf Punkte. «Ich behielt die Nerven», freute sich Mooser im Gespräch mit den FN.

Co-Organisation erfolgreich

Das diesjährige Feldschiessen organisierten der See- und der Saanebezirk erstmals gemeinsam. Die Schützengesellschaften Cressier (Seebezirk) und Ponthaux-Nierlet (Saanebezirk) teilten sich die Arbeit für den Festbetrieb und die Infrastruktur. «Eine super Erfahrung», so das gestrige Fazit von OK-Mitglied Fabien Broillet.

Die weite Anreise für manche Schützen aus dem Saanebezirk sei der einzige Nachteil gewesen, sagte Vincent Hayoz vom Schützenbund des Saanebezirks. Dies betreffe insbesondere das Pistolenschiessen, welches in Sugiez ausgetragen wurde. Die Schützen aus dem Saanebezirk seien dennoch zufrieden gewesen. Etwa 40 von ihnen haben auf dem Festgelände in Grissach campiert.

Das gemeinsame Feldschiessen dürfte trotz dem guten Fazit eine Ausnahme bleiben – im nächsten Jahr ist keine Zusammenarbeit vorgesehen.

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