Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

RS Sense: Mehr und stärkere Gegner

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für die Ringerstaffel Sense gilt es ab Samstag in der NLB-Meisterschaft wieder Ernst. Gerne möchten die Schmittner ihren zweiten Platz vom Vorjahr übertreffen – auch wenn die Konkurrenz kräftig aufgerüstet hat.

Eine Woche nach den anderen Teams startet am Samstag auch die Ringerstaffel Sense in die NLB-Meisterschaft. Dass die Freiburger erst jetzt ins Geschehen eingreifen, liegt daran, dass in dieser Saison sieben anstatt sechs Mannschaften antreten und jeweils eine von ihnen spielfrei hat. Mit der Wrestling Academy Bern WAB hat erstmals seit drei Jahren wieder ein Team den Aufstieg in die zweithöchste Liga gewagt. Ansonsten ist die Tendenz eher in die andere Richtung gegangen. So mussten letzte Saison die ehemals zwei NLB-Gruppen zusammengelegt werden, weil sich Mannschaften zurückgezogen hatten. «Es ist super, dass ein siebtes Team dazugekommen ist», freut sich Pascal Jungo, der mit Jahrgang 1975 älteste Kämpfer der RS Sense. «So haben wir mehr Kämpfe, und es ist es auch für das Schweizer Ringen gut, wenn sich etwas tut.»

Wiederum keine Playoffs

Im Kampf um den NLB-Meistertitel wird die Berner Akademie keine entscheidende Rolle spielen. Die junge Equipe der ehemaligen internationalen Spitzenringerin Nadine Pietschmann-Tokar ist am letzten Wochenende wie erwartet hart auf dem Boden der Realität gelandet. Eine 13:26-Niederlage setzte sie bei der Premiere in Hergiswil ab. Sportlich absteigen kann WAB jedoch nicht, da es wiederum keine Relegation gibt, weil es in der NLB nach wie vor eine Mannschaft zu wenig hat. So bleibt denn auch der Modus gleich wie letzte Saison: Auf die Playoffs wird verzichtet. Die Mannschaft, die nach Hin- und Rückrunde die meisten Punkte auf dem Konto hat, darf sich Schweizermeister der NLB nennen und gegen den Letzten der NLA um den Aufstieg ringen.

Konkurrenz hat aufgerüstet

Dieses Aufstiegsduell hatte die RS Sense letzte Saison ganz knapp verpasst. Vor der letzten Meisterschaftsrunde führten die Freiburger die Tabelle an, fielen dann wegen einer Niederlage gegen das zweitplatzierte Brunnen aber noch vom Thron. Werden sich Sense und Brunnen auch heuer wieder ein packendes und einsames Duell um den Gruppensieg liefern? «Eher nicht», vermutet Jungo, «denn die Liga ist diesmal viel ausgeglichener. Die anderen Teams haben alle mindestens zwei Zuzüge getätigt und zwei Doppellizenzen gelöst.» Und da seien auch mehrere Transfers mit NLA-erprobten Kämpfern dabei gewesen.

Tatsächlich hat es in den ersten Meisterschaftsrunden schon einige Überraschungen gegeben. Dass Tuggen gegen Ufhusen 17:18 verloren hat, war ebenso überraschend, wie der 20:18-Erfolg von Weinfelden gegen den NLB-Meister Brunnen. Die neue Ausgeglichenheit dürfte die Zuschauer freuen, die spannendere Duelle zu sehen bekommen. In Schmitten selbst ist man etwas weniger begeistert. «Nach unserem dritten Schlussrang vor zwei Jahren und dem letztjährigen zweiten Platz haben wir einige Ambitionen. Stärkere Konkurrenz verkompliziert das Ganze», sagt Jungo mit einem Augenzwinkern. «Unser Ziel ist aber ganz klar eine Medaille, der Aufstieg ist für uns aber kein Thema.»

Ausgeglichenheit und Konstanz als Stärken

Zuversicht, dass dies gelingen kann, ziehen die Sensler aus ihrer Konstanz. Auch dieses Jahr hatten sie keine Abgänge zu verzeichnen. Zudem hat das Team wie schon vor zwei Jahren Dany Kälin mit einer Doppellizenz engagiert. Der Bösinger, der für seinen Heimatverein Einsiedeln in der höchsten Liga ringt und zugleich seit Jahren in Schmitten als Nachwuchstrainer fungiert, wird bei wichtigen Begegnungen das Sensler Dress überziehen. Mit der zweiten Doppellizenz hat man sich die Dienste von Mathys Sarrasin vom 1.-Liga-Team Wallis gesichert. Er wird im Leichtgewicht eine Alternative für Svenja Jungo sein. Weil die Möglichkeit bestand, dass die Nationalathletin im Herbst an der Elite-WM teilnehmen und dadurch länger fehlen wird, haben sich die Sensler frühzeitig nach Ersatz umgeschaut. «Svenja wird nun nicht an die WM fahren, aber da sie ein sehr intensives Jahr mit U20-WM und Elite-EM hinter sich hat, wird sie im Herbst froh sein für eine Pause», erklärt Pascal Jungo.

Dank den Routiniers und mehreren starken Jungen, die auch dieses Jahr wieder Angebote von verschiedenen NLA-Vereinen erhalten haben, kann Sense wieder eine schlagkräftige Truppe auf die Matte schicken. «Die Ausgeglichenheit des Kaders ist unsere Hauptstärke», sagt Pascal Jungo. «Wir haben keine eigentlichen Top-Shots im Team, aber auch keine Lückenfüller. Wir haben in jeder Gewichtsklasse die Möglichkeit, zu gewinnen.»

Verletzungssorgen

Für das erste Duell gegen Weinfelden (Samstag, 20 Uhr, Turnhalle Gwatt) können die Schmittner allerdings nicht in Bestform antreten. «Bei uns kommen einige von Verletzungen zurück und können in den ersten Runden nicht in Bestform antreten», bedauert Jungo. «Da muss gegen Weinfelden alles optimal laufen, damit wir den Sieg holen können.» So oder so will die Ringerstaffel die Verjüngung, die sie vor zwei Jahren initiiert hat, weiter vorantreiben. «Die Jugend ist unsere Zukunft, und wir wollen dafür sorgen, dass sie möglichst viele Erfahrungen sammeln kann. Gleichzeitig müssen wir aber aufpassen, dass wir sie nicht verheizen und sie die Freude am Ringen verlieren.»

Gold zum Abschied?

Während den Jungen noch einige Jahre Wettkampf bevorstehen, neigt sich die Zeit von Cheftrainer Armin Jungo bei der RS Sense dem Ende zu. Er hat bekannt gegeben, dass es seine letzte Saison ist. Dass ihm die Mannschaft ein schönes Abschiedsgeschenk machen möchte, versteht sich von selbst. Und was gäbe es Schöneres als eine Goldmedaille nach der Silbermedaille vom Vorjahr?

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema