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Rückschritt für den FC Murten

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Mit zwei Startpleiten, einem Sieg und jüngst einem Unentschieden waren die beiden Fussballteams FC Murten und St-Aubin/Vallon mit einer kongruenten Formkurve in die 2.-Liga-Saison gestartet. Nach Murtens 0:3-Niederlage trennen sich die Wege der beiden im Tableau nun allerdings vorerst. Dem Team von Salvatore Vicari gelang am Samstagabend nahezu überhaupt nichts, und es wirkte gegen einen alles andere als übermächtigen Gegner äusserst uninspiriert.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit pendelte die Leistung des Heimteams immerhin noch zwischen den Prädikaten «genügend» und «akzeptabel». Da aus dem Spiel heraus nur wenig klappen wollte, prägten in den ersten rund fünfundzwanzig Minuten vor allem ruhende Bälle das Murtner Angriffsspiel. Senol Sulkoski kam dem Führungstreffer mit einem Freistoss aus dem Halbfeld sehr nahe, doch Schlussmann Yannick Hausherr lenkte den Ball gerade noch über die Latte (22.). Die Gäste aus dem Broyebezirk näherten sich ihrerseits dem Tor von Nuno Jose Fonseca da Costa – der den abwesenden Stammtorhüter Michael Aeberhard sowie den ebenfalls fehlenden Ersatzmann Umberto José Paparcone vertrat – immer mehr an. Nachdem da Costa zuvor einen gefährlichen Abschluss von Arton Ademaj noch hatte parieren können, blieb der tadellose 37-Jährige beim Eins-gegen-eins-Duell gegen Dardan Ajdaraj aber ohne reelle Abwehrchance (25.). Danach ereignete sich eine gute Viertelstunde lang praktisch nichts mehr, bis eine erfolgreiche Direktabnahme von Arton Ademaj die Zuschauer aus der kurzzeitigen Trance zurückholte. Der St-Aubin-Stürmer hatte den Ball aus der Luft sehenswert in der rechten Ecke versorgt (40.).

«Schwacher Auftritt»

Noch blieb dem FC Murten genügend Zeit, um auf den Rückstand zu reagieren. Doch auch im zweiten Umgang war sogar den grössten Optimisten bald einmal klar, dass dies kein Murtner Abend mehr werden würde. Zu viele Ungereimtheiten hatten sich bei der Vicari-Truppe eingeschlichen, zu klein schien der Glaube an die Wende. Auch die vielen Wechsel brachten keine neuen Impulse mehr. Die beste Gelegenheit zum Anschluss bot sich dem eingewechselten Loris Pignone erst tief in der Nachspielzeit (94.). Bezeichnend: Zuvor hatte St-Aubin/Vallon das Skore durch Valon Ramabaja gar noch auf 3:0 erhöht (89.). Der Angreifer stürmte von der rechten Seite aufs Gehäuse heran und schlenzte die Kugel magistral in die linke obere Ecke.

Für Murten ein Arbeitstag zum Vergessen. Mittelfeldspieler Pignone fand nach der Partie denn auch deutliche Worte: «Es war wirklich ein schwacher Auftritt. Wir haben nie ins Spiel gefunden. St-Aubin war nicht so stark, trotzdem hat es für drei Tore gereicht. Das ist selbsterklärend.»

Telegramm

Murten – St-Aubin/Vallon 0:3 (0:2)

Prehl, Murten. – 85 Zuschauer. – SR: S. Ljamalari. Tore: 25. Ajdaraj 0:1. 40. Arton Ademaj 0:2. 89. Ramabaja 0:3.

FC Murten: Fonseca da Costa; Reynaud, Perricone (46. Miftaroski), Quagliariello, Gjauri (64. Pereira Da Silva); Ferreirinha Cardoso, Mendaroski (57. Hashani), Hoti (58. Piller); Sulkoski, Iacazzi (74. Pignone), Freitas Ribeiro.

FC Saint-Aubin/Vallon: Hausherr; Clemente Dos Santos, Toure, Ndiaye, Shaqiri; Falk, Rexhaj, Arbnor Ademaj (87. A. Collaud), Ajdaraj (72. J. Collaud); Ramabaja (92. Müller), Arton Ademaj (94. Berthet).

Bemerkungen: 76. Lattenschuss Arton Ademaj.

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