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Rüfenacht macht Prognose zunichte

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Autor: Guido Bielmann

Die Vorgeschichte des Kerzerslaufes liess erahnen, dass Rudolf Biedermann oder Stephen Stähli am Kerzerslauf die besten Freiburger sein würden. Die Prognose ging nicht auf. Es war Rolf Rüfenacht (TSV Düdingen), der den Ehrentitel des besten Freiburgers erkämpfte, gleich wie im Vorjahr. Er lief in 47:40 Minuten auf den 13. Rang. Im Vorjahr war er 53 Sekunden schneller und auf den 11. Rang gelaufen.

Chemiestudent Rolf Rüfenacht befand sich bereits nach Streckenhälfte an 13. Stelle: «Es lief mir gut, auch wenn die Zeit für meine Verhältnisse nicht so gut ist. Die Form ist noch da, wo sie sein sollte.» Rüfenacht lief taktisch, insbesondere bei der Golaten-Steigung: «Da bin ich nicht mitgelaufen und habe etwas nachgelassen, und das ist gut gegangen.» Mit seinen 47:40 Minuten deklassierte Rüfenacht seine Freiburger Konkurrenz um fast zwei Minuten.

Brodard, Stähli und Raemy in der gleichen Sekunde

Als zweiter Freiburger lief Daniel Brodard (CS Le Mouret) auf dem 20. Rang ein. Somit scheinen ihm die fehlende Trainingsmotivation auf dem Schnee doch nicht so sehr zu schaden, wie er im Vorfeld des Laufes erklärt hatte. «Der erste Kilometer heute war extrem langsam. Wir liefen 3:40 Minuten.» Dann wurde es schneller. Nach 7 Kilometern lief Brodard an der Seite von Hugo Raemy (Mahu Plaffeien). Die beiden holten dann gegenüber Stephen Stähli kontinuierlich auf. Am Ziel überquerten die drei innerhalb einer Sekunden die Linie, und zwar in der Reihenfolge Brodard (20.), Stähli (21.) und Raemy (22.).

Stephen Stähli (TV Bösingen), der vor Wochenfrist mit Bravour den Bösinger Waldlauf im Alleingang gewonnen hatte, zog am Samstag in Kerzers einen schlechten Tag ein: «Ich habe anfangs Woche eine Erkältung eingefangen, es lief mir heute überhaupt nicht.» Nach Streckenhälfte hatte er noch eine halbe Minute vor Brodard und Raemy gelegen.

Hugo Raemy gab sich am Ziel sehr zufrieden. Er sprach die Kälte und die starke Bise mit seinem bekannten Schalk an: «Man konnte sich ja diesen Winter lange genug an die Kälte gewöhnen.» Raemy erklärte weiter, wie beim starken Gegenwind die Taktik in der Gruppe spielte: «Sobald wir aus dem Gegenwind rauskamen, nahm das Tempo sofort erheblich zu.» Raemy will im April den Zürich-Marathon laufen: «Meine Form ist sehr gut. Das beweist mit meine 49er-Zeit.» Er lief 49:51 Minuten und erreichte damit genau sein Ziel.

Girardet droht sich selber

David Girardet (Trilogie Belfaux) pendelt seit einigen Jahren immer zwischen Ironman-Triathlon und Laufsport hin und her. Diese Saison ist er beim Laufen mit dem Ziel Zürich-Marathon. In Kerzers lief er in 50:26 Minuten auf den 25. Rang, also eine halbe Minute hinter dem erwähnten Freiburger Trio: «Wenn ich in Zürich nicht 2:30 Stunden laufe, werde ich die Bieler 100 km laufen», droht er sich selber.

Auf den 29. Rang kam Thomas Meszaros (AC Murten).

Adrian Jenny (TSV Düdingen), der im Februar Muskelprobleme hatte, wurde 43. in 52:05: «Ich habe meine fünf Wochen Trainingsrückstand noch nicht aufgeholt.

Überhaupt nicht gut lief es Kaspar Grünig (Mahu TSV Düdingen) mit einer Zeit von 54:36. «Ganz schlecht», meinte er, «drei Minuten langsamer als meine Bestzeit».

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