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Ruhig und konsequent anstatt «Gudelis»

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brief an die FN

Ruhig und konsequent anstatt «Gudelis»

Mit dem Leserbrief von Frau Zbinden aus Plaffeien (FN vom 12. Januar 2007) kann ich mich nicht einverstanden erklären. Vor etwa sieben Monaten habe ich dasselbe behauptet, als ich von der Mobilen Hundeschule gehört und eine unverbindliche Theoriestunde bekommen hatte. Nein, sowas kann und will ich meinem Hund nicht antun, sagte ich mir. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich nach einem Vorfall beim Tierarzt und auch hier zuhause mit meinem Latein am Ende war. Kira (Mischling Schwyzer Sennenhund/Appenzeller), übrigens mein sechster Hund in 33 Jahren, war so aggressiv und dominant, dass wir nichts, aber auch gar nichts mit ihr anfangen konnten. Alles wurde wütend angebellt, was hinter einem Zaun war (Kira war ein Zwingerhund, habe sie davon befreit), sei es nun das Pferd, das Pony, der Hund des Nachbarn und auch die anderen Leute rundherum. Besuch wurde angeknurrt, angebellt und an den Fersen gepackt. Selbst beim Spazieren wurde gebellt, geknurrt und an der Leine gezogen. Also alles in allem ein «Problemhund». Nun wandte ich mich verzweifelt an Frau Fretz und begann mit den Trainingsstunden. Und siehe da, mein Hund war schon nach etwa 10 Tagen wie ausgewechselt. Sie behaupten, dass diese Methode mit Schmerzen verbunden ist. Ich habe niemals meinem Hund etwas angetan, geschweige denn Schmerzen zugefügt. Wie können Sie, Frau Zbinden, den Zahltag eines Menschen mit den Leckerlis eines Hundes vergleichen? (Meine Kinder haben bei Folgsamkeit auch nicht jedesmal ein Leckerli bekommen, wenn wir da auch den Vergleich machen wollten.) Auch ich streichle meinen Hund, gebe ihm Aufmerksamkeit und sehr viel Liebe usw. usw. Ich sehe meine Kira keinesfalls als verhaltensgestört an. Sie arbeitet und spielt mit mir nicht unter Zwang oder hat Angst vor Frauchen! Im Gegenteil, ich habe meinen Hund im Griff, sie gehorcht auf Pfeifen und Schnappen mit dem Finger und natürlich wird sie auch gelobt dafür: aber ohne Leckerlis, sondern mit «brav» und mit Streicheleinheiten. Mein Hund vertraut mir und ich ihm. Klar, es steckt eine Wahnsinnsarbeit dahinter. Immer wieder üben und üben, das kommt nicht von alleine von den 10 Stunden Hundeschule. Es ist belegt, dass heute 90 Prozent der Hundehalter ihren Hund nicht im Griff haben. Jede Attacke, welche durch Hunde vermieden werden kann, ist doch ein Erfolg. Mein Hund ist nun ausgebildet, aber ich werde das ganze Hundeleben lang mit Kira immer wieder üben müssen und dabei das Spielen auch nicht vergessen. Frau Fretz ist ausgebildete, diplomierte Tiertrainerin und Tierpsychologin, also wird sie schon wissen, was sie uns Hundebesitzern weitergibt. Schauen Sie mal bei Sat 1 rein, da gibts eine «Super-Nanny» für Hunde (mit Erfolg übrigens). Jeder soll entscheiden, was mit seinem Hund geschieht und was für ihn das Beste ist. Für meinen Hund war es das Richtige und ich bereue keine Minute, dass ich etwas unternommen habe, damit mein Problemhund nun ein guter Familienhund geworden ist. Man muss vielleicht, bevor man etwas kritisiert, die Sache genauer anschauen und in die Methode hineinblicken. Das Motto dieser Methode lautet: Gelassen, ruhig und konsequent! Alle, welche mich heute besuchen kommen, erkennen Kira kaum wieder.Monique Modoux, Gurmels

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