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Ruhiger Abend für den Oberamtmann

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Grangeneuve Einstimmig haben sich die Delegierten des OS-Verbands Saane-Land und Oberer Seebezirk am Mittwoch in Grangeneuve hinter die Konvention mit der Stadt Freiburg gestellt. Dies obwohl die Agglomerationsgemeinden Givisiez, Granges-Paccot, Corminboeuf, Chésopelloz und Villars-sur-Glâne noch im September gedroht hatten, den Verband zu verlassen. Dabei spielte die Vereinbarung eine grosse Rolle, denn die fünf Gemeinden fühlten sich ungerecht behandelt. Sie müssten einen zu hohen Preis für ihre Schüler bezahlen, die in die Schulen der Stadt gingen. Doch nun ist das Problem offenbar bereinigt. «Wir haben die Situation schon im Vorstand diskutiert und standen immer im Dialog mit diesen Gemeinden», sagt Oberamtmann Carl-Alex Ridoré. Diskussionslos und ohne Änderungen wurde die Konvention verabschiedet. Diese gilt vorerst für drei Jahre. «Noch wissen wir nicht, welche finanziellen Auswirkungen der Bau der Deutschsprachigen Orientierungsschule haben wird», so Ridoré, «da müssen die Delegierten schon Gewissheit haben». In drei Jahren würden neue Informationen vorhanden sein, dann könne die Situation neu beurteilt werden, sagt Ridoré.

Noch offen ist, ob die Statuten des OS-Verbands abgesegnet werden. Granges-Paccot und Givisiez stimmen an ihren Gemeindeversammlungen in zwei Wochen darüber ab. Sprechen sich beide gegen die Statuten aus, scheitern diese an der Dreiviertel-Mehrheit. Villars-sur-Glâne und Chésopelloz haben sie schon abgelehnt. Auch hier spielt das Geld eine Rolle: Die Agglo-Gemeinden sprechen von einer zu grossen finanziellen Belastung durch den neuen Verteilschlüssel, der steuerstarke Gemeinden zur Kasse bittet.pj

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