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Russische Akzente

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Das Programm im Théâtre des Osses

Autor: Von CAROLIN FOEHR

Die Arbeiten auf der Bühne laufen auf Hochtouren: Da wird gestrichen, gehämmert, geschliffen und zugeschnitten, damit das Théâtre des Osses pünktlich in die kommende Saison starten kann. Denn am 27. September geht im kleinen Saal erstmals der Vorhang auf, ab dem 3. November bietet das Stück «Les Bas-Fonds» von Maxime Gorki eindrückliche Bilder jener, die am gesellschaftlichen Abgrund zu überleben versuchen.

Schwerpunkt auf Eigenarbeit

«Wir haben die Saison grob in zwei Teile gegliedert», erklärt die Direktorin des Theaters, Gisèle Sallin, das angesetzte Programm. Der Herbst sei mit der Inszenierung von Gorkis Drama sowie seinem Briefwechsel mit Tschechow ganz auf das russische Theater ausgerichtet. Der Frühling bringt zwei zeitgenössische Eigenkreationen: das Stück «Vénus Vocero» der Genfer Erstautorin Nadège Reveillon und schliesslich ab Februar die griechische Trilogie «L’Orestie d’Eschyle», neu geschrieben von Isabelle Daccord. Mit den Theaterstücken thematisch verbunden sind vier literarische Cafés.Zum ersten Mal seit ihrer Gründung verbringt die Truppe aus Givisiez die gesamte Saison in ihren eigenen, renovierten Mauern. «Nach den letzten Tourneen wollen wir uns wieder auf unsere Wurzeln konzentrieren», meint dazu Pierre Aeby, Präsident des Stiftungsrates. 2006 hatte die Truppe mit viel Erfolg in Schweizer Theaterhäusern Brechts «Mère Courage» aufgeführt – das Pariser Publikum, für das das Théâtre des Osses im Winter fünf Wochen lang gespielt hatte, sei aber schwieriger zu überzeugen gewesen. Trotzdem habe man viele neue Kontakte knüpfen können, ein grosses Plus für spätere Zusammenarbeiten.

Dramatische Lage nach Hochwasser

Der verregnete Sommer und seine Folgen haben auch im dramaturgischen Zentrum Freiburgs Spuren hinterlassen. «Die Auswirkungen waren wirklich katastrophal», so der Stiftungsrats-Präsident. Nach den ersten Überschwemmungen im Juni konnten die Handwerker noch die durchweichten Holzplanken der Bühne abbauen und ersetzen. Das sei im August aus Zeitgründen nicht mehr möglich gewesen, beklagt Pierre Aeby, und fügt hinzu: «Kommt es noch einmal zum Hochwasser, müssen wir unser Programm abbrechen.»Die Kosten der Schäden vom Juni belaufen sich auf schätzungsweise 50 000 Franken. Zu jenen des Monats August könne man noch keine genauen Angaben machen, meint Pierre Aeby. Er rechnet aber mit einer doppelt so hohen Summe.«Correspondance» Tschechow – Gorki: 27.9.07 – 14.10.07; «Les Bas-Fonds» Maxime Gorki: 3.11.07- 9.12.07(+ 31.12.); «L’Orchestre d’Eschyle» Isabelle Daccord: 8.2.08- 16.3.08; «Vénus Vocero» Nadège Reveillon: 3.4.08 – 20.4.08; Alle Vorstellungen sind in französischer Sprache.

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