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Russland grösster Titel-Favorit

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 Was die Russen bislang in Minsk abgeliefert haben, ist mehr als beeindruckend. Der Rekord-Weltmeister erzielte bei seinen acht Siegen nicht nur am meisten Tore (34), sondern kassierte auch am wenigsten Gegentreffer (7). Dreimal spielte er zu Null. Dem nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Out an den Olympischen Spielen in Sotschi eingesetzten Trainer Olegs Znaroks ist es innert kürzester Zeit gelungen, ein funktionierendes Kollektiv zu formen.

Gerade wegen der defensiven Stabilität dürften die Osteuropäer nur schwer zu schlagen sein. Denn vorne besitzen sie von allen Teams in der weissrussischen Hauptstadt ohnehin das grösste Potenzial. In der Skorerwertung nehmen Viktor Tichonow (7 Tore/8 Assists) und Sergej Plotnikow (5/6) die Ränge 1 respektive 3 ein. Zudem sind da noch die NHL-Stars Alexander Owetschkin und Jewgeni Malkin. Owetschkin (3/6) wird gegen Schweden wieder ohne Schiene am Knie antreten können, und Malkin (1/1) hat beim 3:0-Sieg im Viertelfinal gegen Frankreich eindrücklich bewiesen, dass er sich mittlerweile akklimatisiert hat. Er ist erst am Sonntag zum Team gestossen.

Die Schweden brauchen sich jedoch nicht zu verstecken. Sie sind ein Team, dass immer schwierig zu bezwingen ist. In Minsk unterlagen sie bisher erst dem ausgeschiedenen Olympiasieger Kanada, und dies erst in der Verlängerung. Vor allem in den «Special Teams» sind die Skandinavier bislang stark. Im Powerplay beträgt die Erfolgsquote beinahe 30 Prozent, im Boxplay sind nur die Russen besser.

Die Schweden versuchen, zum zweiten Mal nach 1992 den Titel erfolgreich zu verteidigen. Dieses Kunststück gelang zuletzt Russland 2009.

Der Halbfinal-Einzug von Finnland kam aufgrund der Auftritte in der Gruppenphase überraschend. Zwar waren die biederen Nordländer beim 3:2 im Viertelfinal gegen Kanada spielerisch unterlegen. Der Sieg zeigt allerdings genau die Stärken der Finnen, bei denen nicht weniger als 15 Spieler im Kader stehen, die erstmals an einer WM dabei sind. Sie stehen defensiv sehr kompakt und verfügen mit Pekka Rinne über einen absoluten Topgoalie.

Deshalb ist Finnland auch gegen Tschechien einiges zuzutrauen, umso mehr, als der nächstjährige WM-Gastgeber bislang ebenfalls alles andere als einen unwiderstehlichen Eindruck hinterlassen hat. Si

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