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Russland kritisiert Lieferung von Streumunition an Ukraine

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Das russische Aussenministerium hat die USA scharf für die Lieferung von Streumunition an die Ukraine kritisiert. Dies sei eine weitere «eklatante Offenbarung des aggressiven antirussischen Kurses der USA, der auf die maximale Verlängerung des Konflikts in der Ukraine und einen Krieg bis zum «letzten Ukrainer» zielt», heisst es in einem am Samstag verbreiteten Kommentar der Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa. Durch die Streumunition würden noch mehr Zivilisten getötet.

Die Lieferung sei ein Zeichen der Verzweiflung angesichts des «Scheiterns der breit beworbenen ukrainischen Offensive», heisst es. Das Versprechen der Kiewer Führung, die Munition nur gegen militärische Ziele anzuwenden, bezeichnete Sacharowa als wertlos. «Washington wird mit der Lieferung von Streumunition zum Mittäter bei der Verminung von Territorien und teilt damit auch in vollem Ausmass die Verantwortung für Sprengungen, darunter von russischen und ukrainischen Kindern», sagte die Sprecherin weiter.

Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft über dem Ziel bersten und viele kleine Sprengkörper verstreuen. Umstritten ist sie vor allem, weil ein erheblicher Teil davon nicht detoniert, sondern als Blindgänger vor Ort verbleibt und so die Bevölkerung gefährdet. Deutschland ist wie mehr als 100 weitere Staaten einem Vertrag zur Ächtung von Streumunition beigetreten – dem sogenannten Oslo-Übereinkommen. Die USA haben das Abkommen ebenso wie die Ukraine nicht unterzeichnet.

Russland hat vor 500 Tagen seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Im Zuge des Kriegs hat Russland landesweit ukrainische Ortschaften beschossen – darunter auch mit Streumunition. Zudem sind grosse Teile der Ukraine inzwischen vermint. Durch den von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Krieg sind nach UN-Angaben mindestens 9000 Zivilisten ums Leben gekommen – tatsächlich dürfte die Zahl deutlich höher liegen.

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