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S-Bahn hinterlässt Spuren im Fahrplan

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Der Start der S-Bahn am 11. Dezember ist ein Meilenstein in der Geschichte des Transportunternehmens TPF, und dieser schlägt sich auch im Fahrplan nieder. Wegen der S-Bahn ändert auf den Farplanwechsel hin mehr als andere Jahre.

Schliesslich verkehren neu tagsüber zwei Züge pro Stunde zwischen Bulle und Freiburg via Romont. Von Sonntag bis Donnerstag gilt der Halbstundentakt bis 20 Uhr, am Freitag und Samstag bis 23.45 Uhr. Sieben Züge fahren am Tag gar zwischen Bulle und Bern. Die Fahrzeit verlängert sich zwischen Bulle und Freiburg ein bisschen gegenüber dem heutigen Transport per Bus. Dafür sollten Verspätungen zu den Hauptverkehrszeiten in Zukunft wegfallen, wie TPF-Direktor Vincent Ducrot gestern an einer Pressekonferenz sagte.

Änderungen rund um Bulle

Vor allem im Süden des Kantons führt die neue Bahnlinie zu Anpassungen im Fahrplan. Die Anschlüsse auf die Linie Bulle–Freiburg sollen besser werden. Eine Buslinie 254 verbindet die Dörfer zwischen Bulle und Romont mit den neuen S-Bahnhöfen.

In der Region Bulle passen die städtischen Mobul-Busse ihre Fahrtzeiten an die S-Bahn an. Dazu fahren mehr Nachtbusse, am Freitag und Samstag gar bis um 23.50 Uhr, unter anderem bis nach Jaun.

In der Agglomeration Freiburg wird der erste Bus der Linie 7 um vier Minuten vorgesetzt, um den Anschluss Richtung Bern zu ermöglichen. Gemäss Vincent Ducrot ist dies der einzige Wechsel im städtischen Netz; man arbeite aber an Verbesserungen, die sich in einem Jahr in vielen Fahrplananpassungen äussern werden.

Insgesamt bringt der neue Fahrplan den TPF 29 Änderungen. 25 von ihnen betreffen regionale Buslinien, hauptsächlich im Süden des Kantons. Für den deutschsprachigen Kantonsteil sind nur drei Änderungen vorgesehen. Nebst dem Nachtbus von Bulle bis nach Jaun fährt der Bus Bulle–Boltigen nicht mehr über Château-d’En-Bas. Und die Busse Murten–Gümmenen fahren zwei Minuten früher los, um die Anschlüsse in Gümmenen sicherzustellen.

Neu stehen die Flirt-Züge der TPF und die Domino-Züge der SBB auf dem ganzen Netz im Einsatz. Diese Züge zeigen derzeit noch die «üblichen Kinderkrankheiten», so Direktor Ducrot.

Die gestern unterzeichnete Vereinbarung bringt viele Partner zusammen: v. l. Paul Bersier (Vizepräsident TPF), Fredy Summermatter (Leiter Beteiligungen SBB-Personenverkehr), Anna Barbara Remund (Leiterin SBB-Regionalverkehr), Daniel Hofstetter (Chef Finanzen TPF), Mark Wegmueller (Juristische Abteilung SBB-Personenverkehr), Christian Castella (VR-Präsident TPF), Vincent Ducrot (Direktor TPF), Jeannine Pilloud (Leiterin SBB-Personenverkehr).Bild Aldo Ellena

Stadt Freiburg:Bus-Billette neu per SMS kaufen

Als eine der Neuerungen für das kommende Jahr führen die TPF einen Billettverkauf per SMS ein. Dieser beginnt in einer Testphase ab Januar und gilt für die Frimobil-Zone 10 des städtischen Busnetzes. Das Konzept soll später ausgeweitet werden. Ab Herbst 2012 sollen die städtischen Busse mit denselben Informationsbildschirmen ausgerüstet sein, wie die Kunden sie in den neuen Flirt-Zugkompositionen finden.uh

Vereinbarung: Die SBB sind seit gestern offiziell Partner

Mit ihrer Unterschrift unter eine Vereinbarung haben die TPF-Partner SBB, Kanton und Stadt Freiburg gestern den Start der S-Bahn Freiburg offiziell in die Wege geleitet. Mit der Vereinbarung werden die SBB offizielle Partner der S-Bahn Freiburg. Anschliessend unterzeichnete das nationale Bahnunternehmen einen Vertrag zum Kauf von fünf Prozent des Aktienkapitals der Freiburgischen Verkehrsbetriebe. Die SBB sind nach dem Kanton und der Stadt Freiburg sowie dem Bund der vierte Hauptaktionär. Anna Barbara Remund, Leiterin Regionalverkehr bei den SBB, wird neu im Verwaltungsrat der TPF Einsitz nehmen. Mit der neuen Aktionärsstruktur können sich die SBB an den grossen strategischen und organisatorischen Entscheidungen der TPF vollständig beteiligen. Damit sind auch stärkere Synergien möglich, wie es beim S-Bahn-Start mit neuem Rollmaterial durch beide Partner zum Ausdruck kommt.uh

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