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SAC Moléson will Wildhorn-Hütte für 1,2 Millionen Franken auffrischen

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An ihrer heutigen Generalversammlung in Freiburg tragen die Mitglieder der Sektion Moléson des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC) eine grosse Verantwortung: Sie sollen einen Kredit für Renovationsarbeiten an der Wildhorn-Hütte gutheissen, die total 1,2 Millionen kosten. 22 Prozent davon wird das Schweizerische Zentralkomitee beitragen, 300 000 Franken kann die Sektion Moléson an Eigenmitteln einbringen, und rund 600 000 Franken müssen ausgeliehen werden.

Präsident Roger Macherel erinnert gegenüber den FN daran, dass die Versammlung ein erstes Projekt bereits vor zwei Jahren genehmigt hatte. «Aber das Budget war nicht präzise genug, und das Projekt hat sich weiterentwickelt», so Macherel. So habe die Renovation vor allem bezüglich Hygiene und Sicherheit in der Küche sowie bei der Energieversorgung angepasst werden müssen.

Den Mitgliedern wird heute ein Projekt vorgeschlagen, das die Renovation ebendieser Küche vorsieht, dem Winterlokal auf der Seite Nordwest mehr Platz gewährt, und auch den Aufenthaltsraum des Hüttenwarts aufwertet. Gemäss Macherel soll auch die heutige Versorgung mittels Dieselgenerator ersetzt werden. Für Solarenergie sei das Tal beim Wildhorn zu limitiert, und auch Wasser habe es zu wenig für eine hydraulische Lösung. So schlägt der Vorstand nun Energie aus Gasbehältern vor.

Gemäss dem Präsidenten sind die Arbeiten aufwendig, weil sie nur mit Helikoptereinsatz möglich sind. Er erwartet, dass die Arbeiten im Untergeschoss noch diesen Sommer ausgeführt werden und die ganze Renovation 2014 vollendet werden kann.

Spurensuche zum Jubiläum

Dank der Renovation steigt der Versicherungswert der Hütte von 2,5 auf 3 Millionen Franken. Bereits 1999 wurde das Sanitärsystem mit grösseren Arbeiten modernisiert. Der SAC Moléson hat seit 1899 eine Hütte beim Wildhorn. 1929 folgte der Umzug in die heutige Hütte. Sie ist von Lenk aus ab Iffigenalp in einem zweieinhalbstündigen Marsch zu erreichen.

 Die Renovation der Hütte soll ein Höhepunkt zum Zeitpunkt des 150-Jahr-Jubiläums des SAC sein. Zu diesem Anlass organisieren die vier Freiburger Sektionen Moléson, Greyerz, Dent-de-Lys und Kaiseregg eine Spurensuche zu ihren Hütten. Wer mindestens drei dieser Hütten besucht hat, erhält einen Preis.

SAC: Bald Freiburgerin an der Spitze

B is vor zwei Jahren war sie noch Präsidentin des SAC Moléson, bald soll sie die oberste Alpinistin der Schweiz werden: Die Freiburgerin Françoise Jaquet ist die designierte Zentralpräsidentin des Schweizerischen Alpen-Clubs. Die 56-Jährige aus Crésuz ist bisher Vizepräsidentin des nationalen Verbandes. Ihre Wahl zur Präsidentin soll Mitte Juni erfolgen. Jaquet übernimmt somit aller Voraussicht nach die Führung des mit 140 000 Mitgliedern grössten Sportclubs der Schweiz.

Der SAC wurde 1863 im Bahnhofbuffet Olten gegründet. Anfangs waren nur Männer dabei. Heute sind ein Drittel der Mitglieder Frauen. Aktuell hat der SAC 111 Sektionen, die sich um 152 Hütten mit 9200 Schlafplätzen kümmern. uh

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