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Sage: Von Drachen und Mönchen

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In «Sagen und Märchen aus dem Senseland» erzählt German Kolly, wie der Schwarzsee entstand. Ubald brach das Versprechen gegenüber seinem Vater und fing an, als Jäger die Idylle und das bisher friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier im Tal zu stören. Damit verlor er nicht nur das Wohlwollen der Zwerge, die für Glück im Stall gesorgt hatten, sondern erzürnte auch die Natur.

Ein gewaltiges Gewitter brach los, die Hirten fürchteten, dass das Ende der Welt angebrochen ist. Sturzbäche aus Regen und Hagel flossen zu Tale und bildeten dort den Schwarzsee. Der Berg spaltete sich und verschluckte den ungetreuen Jäger Ubald. Als wäre dies nicht Unglück genug, gab der Berg einen gefrässigen Drachen frei, dem Menschen und Tiere zum Opfer fielen.

Erst ein frommer Einsiedler von Gutmannshaus namens Remigi konnte das Untier mit dem Kreuz bannen. «Bei den Felsen oben am See stürzte sich der Drache ins Wasser und ward von da an nicht mehr gesehen. Jener Fels heisst heute noch die Drachenfluh», heisst es zum Schluss in German Kollys Sagensammlung. im

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