Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Salvenach erhält einen neuen Gemeindesaal

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marjolein Bieri

Salvenach Die Gemeindeversammlung Salvenach genehmigte am Freitagabend den Voranschlag 2011, der bei einem Aufwand von 1,6 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gut 30 000 Franken aufweist. Das budgetierte Defizit entspricht 1,9 Prozent des Gesamtaufwandes und ist «angesichts der vorhandenen flüssigen Mittel der Gemeinde von rund zwei Millionen Franken ein verkraftbares Resultat», wie Ammann Urs Leicht den Bürgerinnen und Bürgern erklärte.

Vom alten zum neuen Schulhaus

Im Rahmen der Investitionsrechnung genehmigten die 39 Anwesenden einen Kredit von 10 000 Franken für die Erstellung eines öffentlichen Weges zwischen dem Schnydersweg und dem Merzeli. Der frühere Weg verlief über das Gemeindegrundstück Schnydersweg 27, welches im September an eine Privatperson verkauft wurde. Mit den 500 000 Franken Verkaufserlös der Parzelle will der Gemeinderat nun dem alten Schulhaus «zu neuem Glanz verhelfen». Mit einer Renovation soll das denkmalgeschützte Haus zum künftigen Gemeindesaal umgebaut werden. Zusätzlich sollen im Obergeschoss Büro- und Konferenzräumlichkeiten der Gemeindeverwaltung entstehen. Als erster Schritt zur Realisierung dieses Projektes beantragte der Gemeinderat einen Planungskredit von 15 000 Franken, um in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter ein definitives Bauprojekt bis im Frühling zu erarbeiten.

Knatsch wegen Parkplatzmangel

Das Projekt an sich löste indes eine rege Diskussion unter den Bürgern aus: Während sich ein Bürger als Alternative einen Neubau im Grünen vorstellte, der neben den Gemeindeversammlungen auch als Spielgruppenlokal oder Jugendraum dienen könnte, stand vor allem die prekäre Parkplatzsituation beim alten Schulhaus im Mittelpunkt. Das Grundstück verfügt kaum über Umschwung für die Einrichtung von Parkplätzen, was mehrere Bürger als Problem erachten. Daher stellte ein Anwesender den Antrag, den Planungskredit zugunsten der Veränderung der schlechten Parkplatzsituation im Dorf zurückzustellen. Schliesslich brachte der Ammann den Antrag des Gemeinderates durch, indem er versprach, die Möglichkeit des Kaufes des Nachbargrundstückes des alten Schulhauses zu überprüfen, um darauf Parkplätze errichten zu können.

Der Ammann verkündete schliesslich noch den Rücktritt des Gemeinderates Alain Eggertswyler per Ende Legislatur und ermutigte die Bürger, die Chance einer Gemeinderatskandidatur zu erwägen.

Mehr zum Thema