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Salvenach fordert Strassensanierung

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Morgens um acht an der Hauptstrasse vor dem Schulhaus in Salvenach: Ein Auto nach dem anderen, Lastwagen und Traktoren rattern über eine von Löchern übersäte Strasse–man kann sein eigenes Wort kaum verstehen. Vor über zehn Jahren als lärmschluckender Versuchsbelag eingebaut, ist die oberste Schicht der Strasse heute stückweise gar nicht mehr vorhanden. Stetig rollt der Verkehr über die holperige Strasse zwischen dem Ofenhaus und der Einfahrt in die Hintere Dorfstrasse und macht die Salvenacher wütend: «Die Strasse gehört dem Kanton. Wir haben ihn aufgefordert, das Stück so rasch wie möglich dauerhaft zu sanieren», sagt Urs Leicht. Der Gemeindepräsident von Salvenach hat seine Anfrage unter anderen auch an den Staatsrat Maurice Ropraz gerichtet. Doch die Antwort des Strassenkontrolleurs ist für Leicht nicht befriedigend: «Wir haben keine konkrete Antwort erhalten. Wenn der Kanton wie in den Jahren zuvor die Löcher nur mit Kaltbelag auffüllt, bringt das auf Dauer gar nichts.» Auf eine Anfrage der FN reagierte der Kanton gestern nicht.

Thema Nummer eins

Betroffen ist eine Strecke von rund 500 Metern, wie Paul Rau, Bürger von Salvenach, nachgemessen hat. «Für uns Anwohner ist es obermühsam. Morgens um fünf fängt es schon an mit dem Lärm», sagt Rau. Auch für den Salvenacher Kurt Wieland-Guillebeau ist die Situation unhaltbar, wie er bereits in seinem Leserbrief an die FN festgehalten hat: «Die Strasse ist in einem miserablen Zustand. Wie lange kann die verantwortliche Instanz diesem Gepolter noch zusehen?»

Rund 10 000 Autos und rund 1000 Lastwagen fahren laut Leicht täglich durch den Ort. Die Bürger von Salvenach redeten bald nur noch über den Zustand der Strasse, sagt Leicht, «der Zustand und der Lärm der Strasse sind zum Hauptthema unserer Gemeinde geworden». Fast täglich gingen Reklamationen aus der Bevölkerung bei ihm ein.

Zahlreiche Radkappendeckel liegen am Rande der Ortsdurchfahrtsstrasse zwischen Murten und Düdingen. «Wir können schon bald ein Lager anlegen», sagt Rau. «Für die Velofahrer ist die Strasse inzwischen gefährlich.»

«Das Haus zittert, wenn grosse Lastwagen über die Löcher fahren», sagt eine Anwohnerin. Sehr mühsam sei es auch, wenn sich Wasser auf der Strasse angesammelt habe und sie bei ihrem Hauseingang vollgespritzt werde, wenn die Autos über die Wasserlachen fahren. «Aber Geduld bringt Rosen», sagt sie schulterzuckend. Sie hofften auf ein Signal aus Freiburg, sagen Leicht, Rau und Wieland. «Wir brauchen einen Belag, der 40-Tönner tragen kann.» Bisher fühlten sie sich nicht ernst genommen vom Kanton. «Es wäre keine Sache, den Belag an einem Tag komplett zu sanieren», ist Rau überzeugt.

«Der Zustand und der Lärm der Strasse sind zum Hauptthema unserer Gemeinde geworden.»

Urs Leicht

Gemeindepräsident Salvenach

Sensebezirk: Giffers drängt auf rasches Handeln des Staatsrats

I n einer ähnlichen Lage wie Salvenach ist die Gemeinde Giffers. «Wir haben uns in dieser Sache schon mehrmals an den Kanton gewandt. Gestern haben wir nun einen Brief zuhanden des Staatsrates verfasst», erklärte Ammann Othmar Neuhaus am Dienstag auf Anfrage der FN. In diesem fordert der Gemeinderat verbindliche Aussagen darüber, wann der Abschnitt der Kantonsstrasse von der Gemeindegrenze zu Tentlingen bis zum Dorfplatz in Giffers saniert wird. Denn der Zustand dieses Abschnitts sei nicht haltbar, so der Syndic. «Viele Leute klopfen bei uns an und beschweren sich. Überall, wo ich hingehe, werde ich auf die schlechte Strasse angesprochen.» Diese sei im Jahr 2000 mit dem sogenannten Flüsterbelag saniert worden. «Doch dieser hat nur rund ein halbes Jahr lang geflüstert.» Danach ist die Strasse immer wieder repariert worden. «Mittlerweile ist sie ein Sicherheitsrisiko», sagt Othmar Neuhaus und erwähnt den nur noch schlecht sichtbaren Radstreifen und die grossen Löcher, denen die Autofahrer auszuweichen versuchen. Der Gemeinderat fordert, dass der Staatsrat «subito» etwas unternimmt. ak

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