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Samuel Walser hat einen Lauf

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«Er gehört zu den Spielern, auf die wir seit einiger Zeit zählen können», sagt Trainer Christian Dubé über Samuel Walser. Mit sechs Skorerpunkten in den letzten sieben Partien ist der Center nicht nur defensiv wertvoll wie eh und je, sondern auch produktiv. «Ich habe einen guten Lauf», bestätigt der 28-jährige Solothurner – und das trotz oft alternierenden Sturmpartnern. Bildete Walser lange eine gut funktionierende Linie mit Mauro Jörg und Matthias Rossi, zwangen Verletzungen Trainer Dubé zuletzt zu Umstellungen. Erst fiel Jörg für zwei Spiele aus, und nun ist seit Dienstag klar, dass Rossi mit einer Beinverletzung wochenlang fehlen wird. Deshalb wird Walser heute in Bern abermals neue Flügelspieler zur Seite gestellt bekommen: Andrei Bykow und Yannick Herren. «Ich denke, dass wir gut harmonieren können», sagt Walser. Im Gegensatz zu Rossi und Jörg sind Bykow und Herren deutlich offensiver ausgerichtet, zudem ist Bykow selber ein gelehrter Center. «Ich muss sicher gegen hinten absichern, weil ich weiss, dass diese beiden recht weit vorne stehen werden», so Walser. «Gleichzeitig weiss Andrei aber, dass er hinten bleiben muss, wenn ich mal vorne bin. Das hilft und wird Räume öffnen.» Das Ziel sei, die Zeit mehrheitlich in der offensiven Zone zu verbringen. «Wir wollen Druck machen und Tore schiessen.»

Platz im Powerplay

Dass Walser im Spiel bei numerischem Gleichstand und in Unterzahl über Qualitäten verfügt, hat er längst bewiesen. Nach dem Ausfall von Rossi kann er heute gegen den SCB mit der zweiten Powerplay-Formation nun zeigen, dass sein Überzahltor vom letzten Freitag gegen Servette kein Zufall war. Bisher kam der gross gewachsene Stürmer im Powerplay nur gerade mal durchschnittlich 12 Sekunden pro Spiel zum Zug. «Normalerweise bin ich ein Boxplay-Spezialist (im Schnitt 1:36 Minuten pro Match – Red.). Klar freue ich mich, jetzt auch in Überzahl spielen zu dürfen. Manchmal muss man eben diejenigen Spieler bringen, denen es gerade läuft.» Er werde versuchen, dank seiner Grösse dem gegnerischen Goalie die Sicht zu nehmen. «Das ist etwas, das wir grundsätzlich zu wenig gut machen. Dabei wäre es ein so wichtiges Puzzleteil für den Erfolg.»

Die Leistungsschwankungen bei Gottéron waren in den letzten Spielen gross. Dem wichtigen Heimerfolg gegen Servette stehen etwa zwei 0:5-Niederlagen gegen Ambri und die ZSC Lions gegenüber. «Wie wissen woran wir arbeiten müssen», erklärt Walser. «Insbesondere vor den beiden Toren müssen wir besser werden.» Im Grossen und Ganzen spiele man jedoch nicht schlecht, bilanziert er. «Gegen Genf haben wir wirklich einen super Match gemacht. Dann aber sind wir von den Lions überfahren worden. Natürlich hatten wir zu Beginn der Partie ein, zwei Chancen. Wir haben sie aber nicht genutzt. Die Niederlage hat uns gezeigt, wo wir stehen.»

Kein «Pipifax»

Heute soll in Bern über den Kampf wieder ein positiveres Resultat eingefahren werden. Denn obwohl der SCB in der Krise stecke, gelte es, die Berner nicht zu unterschätzen, warnt Walser. «In der Verzweiflung gelingt es manchmal, neue Kräfte frei zu machen. Ich habe am Dienstag beim Spiel Lugano – SCB (2:0-Sieg für die Tessiner – Red.) reingeschaut. Bern hatte viele Chancen. Die Partie hätte auch anders enden können.» Das heutige Spiel sei nach wie vor ein Derby, das man gewinnen wolle. «Wenn du dem Erzrivalen wehtun kannst, dann machst du das noch so gerne.»

Nicht zusätzlich gepusht werden die Freiburger wie bereits im Oktober, als sie das erste Zähringer-Derby in Bern dank eines Treffers von Walser mit 2:1 gewinnen konnten, durch die Pfiffe und Schmährufe der SCB-Fans. «Das Eishockey ist so schon ganz anders. Fans gehören einfach ins Stadion.» Besonders am Anfang sei es in den leeren Eisstadien nicht einfach gewesen, die richtige Motivation zu finden. «Aber inzwischen sind die Spiele besser geworden und auch attraktiv genug, um sie im TV zu schauen. Wir Spieler wissen, dass es gleichwohl um etwas geht. Es ist nicht einfach nur Pipifax, den wir machen.»

Der heutige Gegner

Die Fakten zum SCB

• Am Dienstag bestritt der SCB in Lugano sein erstes Spiel nach seiner dritten Quarantäne. Das Programm der Berner ist in den nächsten Wochen dementsprechend happig. In den nächsten 53 Tagen stehen 32 Spiele an…

• Viel funktioniert beim Tabellenschlusslicht nicht. Immerhin ist aber das Boxplay mit einer Erfolgsquote von 84,6 Prozent solide (Rang 2 in der Liga).

• Ramon Untersander illustriert die schwache Saison des SCB stellvertretend. Mit einer Plus/Minus-Bilanz von -14 gehört der ansonsten zuverlässige Verteidiger in dieser Statistik zu den schlechtesten der Liga.

• Der erst kürzlich verpflichtete schwedische Stürmer Jesper Olofsson steht nach vier Spielen mit dem SCB bei zwei Assists.

Vorschau

Mit neuen Linien nach Bern

Der verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Matthias Rossi zieht diverse Umstellungen mit sich. So ist heute beim Auswärtsspiel in Bern (19.45 Uhr) nur die Paradeformation mit David, Desharnais, Viktor Stalberg und Killian Mottet gegenüber der 0:5-Niederlage vom Sonntag gegen die ZSC Lions unverändert. Sandro Schmid stürmt neben Chris DiDomenico und Julien Sprunger, Samuel Walser spielt mit Andrei Bykow und Yannick Herren, und die vierte Linie bilden Nathan Marchon, Jordann Bougro und Mauro Jörg. Überzähliger Ausländer bleibt Daniel Brodin.

fs

National League. Rangliste: 1. Zug 30/69 (106:69). 2. ZSC Lions 30/58 (102:77). 3. Gottéron 30/52 (88:90). 4. Lausanne 24/47 (79:51). 5. Davos 31/47 (109:102). 6. Biel 30/45 (86:82). 7. Servette 26/44 (84:63). 8. Lugano 28/42 (74:75). 9. Lakers 32/33 (81:102). 10. Ambri 32/33 (64:94). 11. SCL Tigers 29/24 (57:108). 12. Bern 20/19 (40:57).

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