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Sandkicker starten am Schwarzsee

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Verschwitzte Fussballer waschen sich im kühlen Nass den Sand vom Körper – ein Bild, auf das man dieses Wochenende am Schwarzsee durchaus treffen kann. Der Sensler Beachsoccer-Verein Lokomotive Roggeli organisiert beim Campus Schwarzsee den Saisonauftakt in der Schweizer Beachsoccer-Liga.

«Wir wurden von der Liga angefragt, ob wir ein Turnier durchführen können», sagt Nicolas Overney, Vizepräsident von Lokomotive Roggeli. Er hat bei der Organisation die Zügel in der Hand. Die Liga sei froh um neue Standorte, weil sonst Vereine sogar zwei Turniere pro Saison durchführen müssten.

«Dazu kommt das einzigartige Panorama mit Seeblick, das perfekt zum Beachsoccer passt.»

Nicolas Overney

Vizepräsident Lokomotive Roggeli

 

Nun kommt es also zur Premiere in Freiburg. Aus zwei Gründen passt der Standort am Schwarzsee perfekt: «Dank der Beachvolleyball-Anlage mit drei Feldern steht ein wichtiger Teil der Infrastruktur schon zur Verfügung. Dazu kommt das einzigartige Panorama mit Seeblick, das perfekt zum Beach­soccer passt.»

Nicht ganz normal

Die grösste Herausforderung für Overney und sein Team war der knappe Zeitrahmen. Erst vor einem Monat wurde definitiv klar, dass der Event am Schwarzsee stattfindet. «Die Liga musste noch zustimmen, weil das Feld etwas kleiner ist, als es die Norm will.» Das passt irgendwie zu Lokomotive Roggeli. Denn dieser bunte Mix aus Sensler Kickern ist kein normaler Beachsoccer-Verein. Sie trainieren nie zusammen auf Sand, eigentlich gar nie zusammen. «Jeder spielt in seinem Fussballclub auf dem Rasen. Das ist alles, und das ist auch gut so», sagt der 27-Jährige.

Beach­soccer sei für das Team in erster Linie Spass und vielleicht noch ein wenig Sommertraining. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2010 sind immer noch die gleichen Spieler dabei. Eine klare Stammelf also? «Nein, die Mannschaft sieht jedes Wochenende anders aus», sagt Overney, «weil immer wieder Spieler abwesend oder verletzt sind.» Gespielt wird mit vier Feldspielern und einem Goalie für drei Mal zwölf Minuten pro Match.

Schwarze Zahlen und Playoffs

Neben dem Sport ist auch für ein kleines, aber feines Rahmenprogramm gesorgt (siehe Kasten). Insgesamt beziffert Overney den finanziellen Aufwand auf 4000  Franken. «Ohne unsere Sponsoren wäre das nicht möglich gewesen. Wir hoffen auf gutes Wetter und viele Zuschauer. Unser Ziel ist es, die Ausgaben zu decken. Falls etwas Überschuss bleibt, umso besser.» Finanzielle Unterstützung von der Liga gibt es nicht.

Nicolas Overney, Vizepräsident von Lokomotive Roggeli.

Eine Liga, die sich auf diese Saison hin neu organisiert. Es gibt nur noch eine Spielklasse, in welcher die zwölf Teams in zwei Gruppen ausgelost wurden. Nach den Gruppenspiel-Turnieren kommen die besten vier Mannschaften beider Gruppen in die Playoffs. Obwohl Lokomotive Roggeli nicht zusammen trainiere, habe das Team einen Schritt vorwärts gemacht. «Am Anfang spielten wir zu viel Rasenfussball, also flach am Boden. Jetzt haben wir die Umstellung besser im Griff», sagt Goalie Overney, der momentan wegen einer Verletzung nicht spielt.

Letztes Jahr war Lokomotive Roggeli am Ende schweizweit auf Rang  7 klassiert. Das Ziel sei darum klar: die Playoffs. «Da ist dann bekanntlich alles möglich.» Für das Turnier am Schwarzsee sind die Sensler zusätzlich motiviert: «Wir wollen unseren Fans Beachsoccer-Spektakel zeigen. Dieses Wochenende soll noch lange in guter Erinnerung bleiben.»

Programm

Roggeli am Samstag und Sonntag

Das Beachsoccer Turnier der Männer und Frauen am Schwarzsee beginnt am Samstag und Sonntag um 10  Uhr und dauert jeweils bis am Abend. Das heimische Männerteam Lokomotive Roggeli ist zweimal am Samstag und einmal am Sonntag im Einsatz. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung und Musik ist gesorgt, dazu kann man es sich im Liegestuhl gemütlich machen. Am Samstagabend lädt der Verein ferner zum Verweilen ein.

jwe

 

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