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Sankt Nikolaus ist begeistert von der Freiburger Bevölkerung

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Autor: Pascal Jäggi (Text) Charly Rappo (Fotos)

Grosse und kleine Fans säumten die Gassen der Kantonshauptstadt, als sich der heilige Mann zusammen mit den Schmutzlis und seinem Esel auf den Weg machte. Die älteren Zuschauer wärmten sich mit Glühwein, den Jüngeren reichte der Anblick des «Chlous». Gegen ein grosszügig verteiltes Guetzli hatten aber auch die Kleinen nichts einzuwenden. Begleitet von Pfeifern und Blasorchester, die unbeirrbar das «Gloria» spielten, bahnte sich Sankt Nikolaus den Weg durch die Massen, die wohl nicht so zahlreich waren wie letztes Jahr, aber immer noch beeindruckend, vor allem, als sich dann alle um die Kathedrale versammelten. Dicht gedrängt, aber ohne dass es unangenehm wurde, warteten die Freiburger auf die jährliche Schelte und hofften auf Lob.

Von letzterem gab es genug, der Santiklous attestierte den Freiburgern eine Vorbildrolle für die US-Amerikaner, was das Wählen von Politikern dunkler Hautfarbe angeht. Nachdem ein Herr mit einem goldenen Lachen («rire-doré») gewählt wurde, antwortete man in Übersee mit «Lyobama».

Kultur und Sport als Brückenpfeiler

Begeisterungsfähig seien die Freiburgerinnen und Freiburger, egal ob es sich dabei um Kultur oder um Sport handelt. Auf die «Kulturkathedrale» im Stadtzentrum freut sich der Santiklous schon und sagte dem Theater sogleich eine grosse Zukunft voraus. Passioniert hätten seine Lieblinge die Europameisterschaft im eigenen Land verfolgt (am 11. März war der Bischof wohl in den Ferien), auch wenn die Schweizer Nationalmannschaft früh ausgeschieden ist. Begeistert schwenkte ein Schmutzli daraufhin ein Schweizer Fähnchen, zum Unmut des heiligen Nikolaus. Neben der Poyabrücke soll jetzt ein anderer Brückenbauer die Welsch- und Deutschschweizer zusammenbringen (Michel Pont ist zwar «nur» Assistenztrainer der Nati, aber für die Pointe reichte das).

Auch in Krisenzeiten die Hoffnung bewahren

Über die allgegenwärtige Finanzkrise mochte sich der heilige Nikolaus nicht gross äussern, forderte aber die Anwesenden auf, die Hoffnung nicht zu verlieren.

Angesichts der doch relativ kurzen Dauer der Rede (zehn Minuten) scheint die Krise aber auch den Santiklous erreicht zu haben. Zum Schluss forderte er die Kinder auf, respektvoll mit ihren Eltern und Älteren im Allgemeinen umzugehen und «verabschmidete» sich. Effektvoll umschmiegt vom Rauch der beiden Fackeln, der sich dank der kalten Bise abwärts bewegte.

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