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Sarkozy zählt auch auf Freiburger Stimmen

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Autor: URS HAENNI

Givisiez Hatten die Freiburger ihr Super-Wahljahr 2011, so gilt dies für die Franzosen in diesem Jahr. Insgesamt vier Mal werden die französischen Staatsbürger bis Mitte Juni an die Urnen gebeten. Auch im Kanton Freiburg. In Givisiez und neu in Bulle stehen je zwei Urnen für die Wahlgänge zu den Präsidentschaftswahlen am 22. April und 6. Mai sowie zu den Parlamentswahlen am 3. und 17. Juni.

Eine nach Postleitzahlen aufgeteilte Liste zeigt, wo in der Schweiz wohnhafte Franzosen ihre Wahlzettel einwerfen können. Der Süden des Kantons Freiburg wählt in Bulle, einige Dörfer des Broyebezirks wählen in Yverdon und Franzosen aus Grossfreiburg, Deutschfreiburg und angrenzenden Berner Gemeinden in Givisiez.

Je rund acht Wahloffizielle empfangen die Wähler erstmals morgen Sonntag in den beiden Wahlbüros im Kanton Freiburg. «Je ein Präsident und ein Sekretär, zwei Stimmenzähler, zwei freiwillige Helfer und zwei Personen beim Eingang» gehörten zu einem Wahlbüro, so der französische Generalkonsul Bruno Perdu gegenüber den FN. Insgesamt würden 600 Freiwillige die Wahlen in den Schweizer Wahlbüros begleiten. «Alles französische Bürger», so Perdu.

Gemäss dem Generalkonsul hat seine Vertretung in Genf besondere Anstrengungen unternehmen müssen, um geeignete Wahlbüros in der Schweiz zu organisieren. «Wir haben rund 20000 mehr registrierte Wähler als bei den letzten Wahlen. Dazu kommt, dass beim zweiten Wahlgang zu den Parlamentswahlen eine eidgenössische Volksabstimmung stattfindet und deshalb gewisse Lokale nicht zur Verfügung stehen.» Die Freiburger Gemeinden seien ihnen sehr entgegengekommen.

Für die Präsidentschaftswahlen von morgen Sonntag und in zwei Wochen sei weder eine briefliche noch eine elektronische Stimmabgabe möglich, so der Generalkonsul. Wer wählen will, muss sich mit einem Ausweis im Wahlbüro präsentieren. Gemäss dem Generalkonsul reicht für Doppelbürger ein Schweizer Pass.

Speziell an den Parlamentswahlen im Juni ist, dass erstmals ein Abgeordneter für die Schweiz und Liechtenstein nach Paris gewählt wird. Die Franzosen in der Schweiz mussten sich bereits entscheiden, ob sie den Abgeordneten aus der Schweiz oder aus ihrer Heimatregion wählen wollen.

Weiterer Bericht Seite 17

Französische Urnen stehen im Schulhaus von Givisiez.Bild Charles Ellena

Zahlen und Fakten

5250 registrierte Wähler in Freiburg

Beim französischen Generalkonsulat in Genf sind 157000 in der Schweiz wohnhafte Franzosen registriert, 98000 von ihnen auf einer Wahlliste. Gemäss der Sprecherin des Konsulats sind in Freiburg 5250 Franzosen für die Wahlen registriert, 8500 Franzosen leben offiziell im Kanton. Eine Anmeldung beim Konsulat ist aber nicht obligatorisch. uh

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