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Saubere Zähne mit Tim und Lea

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Interessiert stehen die gegen 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8H in Attalens um einen Tisch in ihrem Schulzimmer. Auf dem Tisch stehen Wasser, eine kleine Packung Capri-Sonne, eine Dose Red Bull und Zitronenwasser. Anhand von pH-Teststreifen und Eiern, die in diese Flüssigkeiten eingetaucht wurden, erläutert Carole Steiner vom Schulzahnpflegedienst den Kindern mithilfe einiger junger Assistenten die Unterschiede im Säuregrad dieser verschiedenen Flüssigkeiten. Denn je saurer das Getränk ist, desto schädlicher ist es für die Zähne.

Die Schüler folgen den Ausführungen Steiners ruhig und sind mit sichtlich viel Spass bei der Sache. Steiner benutzt das neue Material für den Prophylaxeunterricht der Klassen 5H bis 8H sowie einen ebenfalls neuen, zweisprachigen, rund sechsminütigen Trickfilm, den der Regisseur Frédéric Guillaume von ­Ciné3D zusammen mit dem Komponisten und Sänger Gaëtan produziert hat. Der Film dreht sich um zwei Maskottchen, die Biber Tim und Lea, sowie ihre Abenteuer in ihrem «Zahn-Haus». Vor der Lektion mit Steiner wurden diese neuen Unterrichtsmaterialien gestern im Beisein von Gesundheitsdirektorin Anne-Claude De­mierre (SP) an einer Medienkonferenz vorgestellt. «Ziel des Prophylaxe-Unterrichts ist es, über die Kinder und Jugendlichen bei der ganzen Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung der Mund- und Zahngesundheit zu steigern», sagte Demierre. Den Hintergrund der neuen Lehrmittel stelle das 2016 in Kraft getretene, neue Gesetz über die Schulzahnmedizin dar. Nach dem Unterrichtsmaterial für die Klassen 1H bis 4H, das bereits 2017 eingeführt worden sei, und dem nun neuen Material für die Klassen 5H bis 8H sei nur noch das Material für die Orientierungsstufe ausstehend. «Wann wir dieses präsentieren können, steht derzeit noch nicht fest. Es stellt sich auch wieder die Frage der Finanzierung», sagte Carole Plancherel, Dienstchefin des Schulzahnpflegediensts.

Die gestern lancierte zweite Phase habe 87 000 Franken gekostet. Finanziert worden seien diese Mittel durch verschiedene Fonds des kantonalen Sozialamts, des Amts für Gesundheit, der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion, die Loterie Romande sowie das Bundesamt für Kultur. Konkret hat die zweisprachige Arbeitsgruppe «ProDent» die Unterrichtsmittel vorbereitet, wobei auch Fachpersonen für medizinische und ernährungstechnische Inputs dabei waren.

Bons für Gratiskontrollen

«Im zweiten Zyklus wollen wir den Schülern vor allem zwei Botschaften vermitteln», präzisierte Plancherel weiter. «Es gilt erstens, viel Wasser zu trinken. Zweitens ist jede und jeder selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Man hat es selbst in der Hand und kann seinem Mund Sorge tragen.»

Für diesen Zyklus wurden zu fünf Themen Arbeitsblätter und pädagogische Workshops zusammengestellt. Die Themen reichen von «Mein Mund ist wichtig» über Zahnbelag, Zucker und Säuren bis zu einem Kreuzworträtsel. Für das gestern vorgeführte Säuren-Modul habe man laut Plancherel mit Anne Oberlin Perritaz von ExpoVision zusammengearbeitet. Das Ziel sei es laut Plancherel im Übrigen, jeder Klasse im Kanton eine 45-minütige Lektion zu bieten – wobei einige Gemeinden diesen Dienst allerdings privatisiert hätten. Bestritten werde dieses sportliche Programm mit einem nur dreiköpfigen Team, das sich 1,7 Vollzeit­äquivalente aufteilt. Ebenfalls der Prävention dienen sollen Dentalgutscheine für eine Gratiskontrolle, die sämtlichen Schülern nach der obligatorischen Schulzeit während dreier Jahre ausgehändigt werden.

Zahlen und Fakten

Über 15 000 Gutscheine verteilt

Im vergangenen Jahr besuchten 20 115 Schülerinnen und Schüler aus 1161 Klassen den zahnprophylaktischen Unterricht. Der Schulzahnpflegedienst behandelt pro Jahr rund 14 000 Kinder, wobei hier sowohl die Zahnkontrollen als auch die Behandlungen dazugezählt werden. Die Zahnkontrollen werden mit zwei Bussen durchgeführt. Im Weiteren wurden seit 2015 insgesamt rund 15 200 Gutscheine für eine Gratis­kontrolle verteilt.

 

 

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