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Sauerkraut und Ansprachen «à discrétion»

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Sauerkraut und Ansprachen «à discrétion»

129. Dreikönigsabend der Freiburger Landwehr

Das offizielle Musikkorps von Stadt und Kanton Freiburg hat am Samstagabend sich selbst und seine Gäste gefeiert. Im Mittelpunkt standen Reden und Ansprachen der geladenen Gäste.

Autor: Von CHRISTOPH NUSSBAUMER

Seit jeher gehört der Dreikönigsabend der Landwehr für Freiburger Amts- und Würdenträger zu Jahresbeginn zum festen Bestandteil der gesellschaftlichen Verpflichtungen. So «pilgerten» nebst den Mitgliedern des Musikkorps am Samstagabend auch wieder zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Justiz und Wirtschaft ins Probelokal der Landwehr in der Stadt Freiburg. «Ein solches Treffen erlaubt es, die Freundschaft zu pflegen», sagte Landwehr-Präsident André Liaudat zu Beginn des langen Abends, dessen Ablauf seit Jahren der gleiche ist: Zuerst wird ein deftiges Sauerkrautessen mit reichhaltiger Fleischbeilage aufgetischt, dann folgt der ausführliche Jahresbericht des Präsidenten mit Ehrungen und Auszeichnungen. Schliesslich stehen dann zu vorgerückter Stunde die Reden und Ansprachen auf dem Programm.

Hoher Besuch aus Bern

Zum Ablauf des Dreikönigsabends gehört aber jeweils auch die Präsentation des Überraschungsgastes. Wie immer machte es der Landwehr-Präsident sehr spannend, bevor er den Namen bekannt gab und Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey in den Saal rief. Begleitet von ihrem Ehemann und ihrem Weibel bahnte sich die Aussenministerin den Weg durch die Spalier stehenden Anwesenden, nahm auf der Bühne den lang anhaltenden Applaus entgegen, bevor sie ihren Platz am Ehrentisch einnahm.Dem neuen Grossratspräsidenten kommt es jeweils zu, den Reigen der Reden und Ansprachen zu eröffnen. Als «oberster» Freiburger im Jahr 2007 stellte Jacques Morand der versammelten Landwehrfamilie die «sieben Noten der politischen Tonleiter» – sprich die sieben anwesenden Mitglieder des Staatsrates mit den dazugehörigen Ressorts – vor. Nach dem Grossratspräsidenten schritt Staatsratspräsidentin Isabelle Chassot ans Rednerpult. «Die Landwehr ist ein Konzentrat unseres Kantons», sagte sie zu Beginn ihrer Ansprache. Das Musikkorps halte Freiburg gewissermassen den Spiegel vor. Allein an der Diversität der geladenen Gäste sei zu erkennen, in welchem Ausmass die Landwehr alle im Kanton vertretenen spirituellen und politischen Sensibilitäten um sich schart.Ein Harmonie-Orchester, ein Instrumental-Ensemble oder ein Chor seien wunderbare Orte der Integration, sagte Chassot weiter. Auch in einer kantonalen Gemeinschaft müssten die Integration, der Dialog zwischen den Gemeinschaften und das gegenseitige Verständnis gefördert werden.«Der Erfolg einer musikalischen Interpretation hängt vom Engagement der Musiker ab, erklärte die Staatsratspräsidentin. An der Art des Engagements erkenne man auch die Vitalität einer Gemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern, deren Ziel es nicht bloss ist, «zusammen zu sein», sondern es auch noch «gemeinsam gut zu haben». Dies wünsche sie der Landwehr und darüber hinaus allen Freiburgerinnen und Freiburgern zu Beginn des neuen Jahres.

Premiere für Clément

Zum ersten Mal in seiner Eigenschaft als Syndic der Stadt Freiburg überbrachte Pierre-Alain Clément die Grussbotschaft der Stadtregierung. Rückblickend auf das abgelaufene Jahr bedankte sich der Stadtpräsident für die Unterstützung der Landwehr anlässlich der Abstimmung über den Gastspielhauskredit. Vorausblickend freute er sich auf die Festlichkeiten zum 850-Jahr-Jubiläum der Stadt, an dem sich die Landwehr auch aktiv beteiligen wird.

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