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SBB-Spitze traf sich in Freiburg mit Gewerkschaftern und Staatsrat

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Autor: regula saner

Die Stimmung beim ersten Treffen zwischen der SBB-Spitze, einer Delegation des Freiburger Staatsrates und der Eisenbahnergewerkschaft SEV sei äusserst angespannt gewesen, berichtete SEV-Zentralsekretär, Eric Levrat, vor den Medien.

Ziel der Zusammenkunft vom Montag war es, den sogenannten runden Tisch vorzubereiten, welcher auf Initiative der Freiburger Regierung zustande kommen soll. Ein solcher wurde auch von der Tessiner Regierung initiiert.

Konkrete Ergebnisse liegen noch keine vor. Man habe einzig beschlossen, eine weitere Vorbereitungssitzung abzuhalten, erklärte Eric Levrat weiter. Ein Datum sei aber noch nicht festgelegt worden. Immerhin habe die SBB-Spitze bestätigt, dass die angekündigte Schliessung des Kunden-Service-Centers in Freiburg sistiert werde. Das Angebot einer finanziellen Entschädigung für die Angestellten sei dementsprechend auch zurückgenommen worden.

Der Zentralsekretär kritisierte hingegen die Versuche der SBB, die Bewegung der Angestellten zu spalten. «Eine Aufspaltung der Diskussion und der Bewegung der Cargo-Angestellten lassen wir nicht zu.» Die Gewerkschaftskulturen im Tessin und im Freiburger Call-center seien eben verschieden.

Weiter kein Streik in Freiburg

Die Angestellten des Freiburger Callcenters von SBB Cargo werden auch künftig nicht streiken. «Für uns bleibt der Streik aber eine Option. Ob wir zu diesem Mittel greifen werden, hängt von der weiteren Entwicklung der Gespräche ab.»

An der Medienkonferenz bekundeten auch der Freiburger Gewerkschaftsbund (FGB), die Bewegung für den Sozialismus (MPS) sowie die SP ihre Unterstützung für die Cargo-Angestellten. Auch die Gewerkschaft Unia engagiert sich in der Sache. Der Einbezug der Gewerkschaften in die Diskussion und am runden Tisch sei absolut wichtig, betonte FGB-Generalsekretär, Philippe Blanc.

Und SP-Grossrat und Gewerkschafter Xavier Ganioz warnte davor, dass die Diskussion nur auf politischer Ebene geführt werde und dadurch abdrifte. «Es darf nicht passieren, dass nur noch über Kompensationen für den Kanton Freiburg und nicht mehr über den Erhalt des Kunden-Service-Centers (KSC) verhandelt wird.»

Demo vor dem Rathaus

Gestern Nachmittag demonstrierten zudem rund vierzig Angestellte des KSC und Gewerkschafter vor dem Freiburger Rathaus. Sie machten damit zum Auftakt der Grossratssession auf ihr Anliegen aufmerksam.

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