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SBB strecken Freiburg die Hand aus

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BERN Sollten in der Parlamentsdebatte neue Elemente auftauchen und der Auftrag an SBB Cargo verändert werden, würden die SBB dem Rechnung tragen, sagte SBB-Chef Meyer am Donnerstag: «Wir sind offen für alles.» Es sei nur ein Akt der Fairness, Freiburg dieselbe Hand auszustrecken wie dem Tessin. Jetzt müssten aber die Sozialpartner an den Tisch.

In Freiburg sollen 165 Stellen abgebaut werden. Der Restrukturierungsplan der SBB sieht vor, das Kundenservice-Center von SBB Cargo zu schliessen, 51 Stellen zu streichen und 114 Stellen nach Basel zu transferieren.

Bundesrat Leuenberger erinnerte daran, dass Bundesrat und Parlament von SBB Cargo schwarze Zahlen verlangt hätten. Der eingefahrene Verlust von 90 Millionen Franken sei eine Enttäuschung. Aber es sei Pflicht der SBB, so schnell wie möglich aus den roten Zahlen herauszukommen. Sollte die Politik der Meinung sein, dass von den vom SBB-Verwaltungsrat beschlossenen Massnahmen «aus konföderalen oder sozialen Gründen» abgerückt werden sollte, könne sie die Differenz auch bezahlen, sagte Leuenberger. Er warte nun darauf, was das Parlament beschliesse.

Staatsratspräsident Pascal Corminboeuf erklärte sich sehr befriedigt, dass bei den Gesprächen für Freiburg das gleiche Resultat erreicht worden sei wie für das Tessin. Der Staatsrat suche nun Verhandlungen mit den SBB, die er entschlossen, wenn auch mit sanfteren Methoden führen werde. Die Delegation des Staatsrates und die ganze Deputation der eidgenössischen Parlamentarier gingen davon aus, dass die SBB die Möglichkeit haben, auf ihre Entscheide zurückzukommen, sagte Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen. sda

Bericht und Interview Seite 17

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