Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

SC Düdingen misslingt die Hauptprobe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das letzte Meisterschaftsspiel gegen Lancy war für den SC Düdingen ohne sportliche Bedeutung. Die Sensler standen bereits als Gruppensieger fest und konnten die Partie in Genf ohne Druck angehen. Trainer Martin Lengen nutzte die Gelegenheit denn auch, um seinen Ergänzungsspielern Matchpraxis zu ermöglichen. So standen mit Daniel Preradovic, dem Langzeitverletzten Ivano Baeriswyl sowie dem jungen Benjamin Burla gleich drei Spieler in der Startelf, die zuletzt nicht zur Stammformation gezählt hatten. Zudem durfte Lukas Bucheli in der zweiten Halbzeit anstelle von Stammgoalie Adrian Schneuwly zwischen die Pfosten stehen. Abdoulaye Kone, mit 16 Treffern hinter dem Neuenburger Michaël Rodriguez zweitbester Skorer der 1. Liga, war ebenso wie Luis Rosas gesperrt. Der angeschlagene Fabian Brügger wurde geschont.

Zwei geschenkte Tore

Angesichts dieser personellen Umstellungen war es wenig verwunderlich, dass der SC Düdingen am Samstag nicht sein gewohntes Rendement abrufen konnte. Die 0:3-Niederlage ärgerte Martin Lengen dennoch, insbesondere die Art und Weise, wie sie zustande gekommen war. «Die ersten beiden Tore haben wir Lancy mit Eigenfehlern geschenkt. Das darf nicht passieren.»

Nach dem Seitenwechsel hatte der SCD einige gute Chancen für den Anschlusstreffer, jubeln konnte aber erneut Lancy. Mouelle Koum sorgte mit seinem zweiten Treffer eine Viertelstunde vor Schluss für die definitive Entscheidung.

Die Hauptprobe für die am Mittwoch beginnenden Aufstiegsspiele zur 1. Liga Promotion ist dem SC Düdingen zwar misslungen, allzu viele Gedanken will sich Trainer Martin Lengen deshalb aber nicht machen. «Man hat gesehen, wie eng die Mannschaften in unserer Gruppe beisammen waren. Da konnte jeder jeden schlagen, Lancy hat zum Beispiel auch YB II und Azzurri Lausanne geschlagen.» Insofern sei die Niederlage kein Beinbruch, auch wenn man jedes Spiel gewinnen wolle. «Ich bin aber überzeugt, dass am Mittwoch, wenn es wieder ernst gilt, ein ganz anderer SC Düdingen auf dem Platz zu sehen sein wird.»

In der ersten Runde der Aufstiegsspiele bekommt es der SC Düdingen mit dem FC Münsingen zu tun. Ein attraktives Los, wie Martin Lengen findet–auch wenn die Berner gross gewachsen und physisch stark sind: «Wer hinter Xamax Gruppenzweiter wird, verfügt über ein starkes Team. Das haben wir auch in der Vorbereitung gemerkt, als wir gegen Münsingen gespielt haben. Es waren jeweils sehr intensive Partien. Geografisch liegen Düdingen und Münsingen relativ nahe beisammen. Es wird fast wie ein Derby werden, mit vielen Zuschauern und guter Stimmung.»

Lancy – Düdingen 3:0 (1:0)

Tore:23. Günlü 1:0. 44. Koum 2:0. 74. Koum 3:0.

Lancy FC:Page; Luisoni, Pereira, Mumin, Guekam; Derrer, Haliti, Ameti (68. Perez), Günlü (84. Pinto); Dos Santos, Koum (77. Zahiri).

SC Düdingen:Schneuwly (53. Bucheli); Preradovic, Cassara, Corovic, Baeriswyl; Spicher, Hartmann, Piller; Uka, Burla (53. Schneuwly); Gigic.

  

Mehr zum Thema