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SC Düdingen zu Hause eine Macht

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Der Aufwärtstrend bei den Senslern–zu Spielbeginn standen mit Captain Fabian Brügger und Christoph Catillaz allerdings nur gerade zwei waschechte auf dem Platz–hält weiter an. Die Bilanz aus den letzten sieben Heimspielen ist mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von 24:7 überragend. Doch es ist klar, dass Trainer Martin Lengen mit der Leistung seiner jungen Mannschaft auch am Samstag gegen Echallens mehr als zufrieden war. Bis auf eine Viertelstunde zwischen dem 3:0 und dem 3:2 habe man den Gegner mehrheitlich dominiert und deshalb auch verdient gewonnen. Jetzt gehe es darum, diesen Aufwärtstrend bis Ende Saison zu bestätigen. Trotz des frühzeitigen Ligaerhalts werde er kein Nachlassen erlauben. Etwas anders sieht die Lage bei den Waadtländern aus, die im Birchhölzli ihre fünfte Niederlage in Folge kassierten und damit ihre gute Rangierung aus der Vorrunde langsam, aber sicher preisgeben müssen. Nebst den sieben Toren sahen die Zuschauer auch noch vier Stangenschüsse: je zwei auf beiden Seiten.

Optimaler Start

 Über eine gewisse Zeit war der Sturm nach den Abgängen verschiedener Leistungsträger in den letzten Jahren etwas zum Sorgenkind beim SCD geworden, zuletzt aber treffen die Roten praktisch in jedem Spiel wieder wie am Laufband. Das Offensivpotenzial der Düdinger gehört momentan in der Liga zum Besten, was es gibt; vorab Neuzuzug und Doppeltorschütze Adan Rebronja erfreut sich einer tollen Form. Der im Winter von Köniz gekommene Stürmer war dann auch für die zwei wichtigen ersten Tore besorgt. Nach neun Minuten versenkte er einen Strafstoss zum 1:0–Gästehüter Léo Richard hatte Catillaz im Sechzehnmeterraum umgerempelt. Nach verschiedenen Möglichkeiten auf beiden Seiten erhöhte Rebronja nach einer guten halben Stunde auf zwei Längen–nach einem herrlichen Sololauf durch die Abwehr und einem tollen Schuss ins hohe Eck. Der Gegner hatte seine beste Chance auf ein Tor kurz vor der Halbzeit, als ihr französischer Spielmacher Aurélien Ziegler einen Freistoss aus 20 Metern an den Pfosten setzte–da wäre der starke Wingeier geschlagen gewesen. Nur sieben Minuten nach der Pause buchte dann auch Sylvain Mora sein Tor; der Linienrichter zeigte nach dem vorherigen Pfostenschuss sofort zur Spielmitte.

Echallens’ kurzes Aufbäumen

 Mit diesem scheinbar beruhigenden Dreitorevorsprung wähnten sich die Düdinger wohl etwas zu sicher, und auch ein weiterer Lattenschuss der Waadtländer (62.) änderte nichts daran. Aushilfsverteidiger Yann Hartmann, der sich wie andere Spieler beim SCD noch Gedanken über seine sportliche Zukunft macht, hatte dann mit dem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner wohl etwas Mitleid, als er einen Versuch von Alix Bahlouli nach gut einer Stunde Spielzeit unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Was auf den ersten Augenblick wie ein Ehrentor aussah, wurde dann aber doch noch für kurze Zeit zu einem kaum mehr erwarteten Spannungsfaktor. Als dann wiederum der dribbelstarke Flügelstürmer Bahlouli etwas später sogar das Anschlusstor zum 3:2 gelang, schien wieder jeder Ausgang möglich. Dieses zweite Tor wirkte beim Heimklub wie ein schrill läutender Wecker: Die nun wieder aufdrehenden Düdinger schossen dann noch zwei weitere Treffer zum am Ende doch klaren Verdikt. Beide Tore gingen dabei auf das Konto von Einwechselspielern. Zuerst lenkte Jose Muala ein Zuspiel Colics ins Tor (82.) ab, ehe Mario Sturny in der Nachspielzeit mit seinem ersten Saisontor das Skore nochmals erhöhte.

Aufseiten des Verlierers war die Enttäuschung bei Keeper Léo Richard trotz den zwei erzielten Toren ziemlich gross (es waren die ersten seit vier Partien). Im Moment spiele man viel zu «lieb» und stehe immer zu weit von den Gegenspielern. Der SC Düdingen hat mit diesem feinen Erfolg sich nicht nur gegen hinten abgesichert, sondern darf aufgrund seiner guten Form sogar positiv in die letzten drei Meisterschaftsspiele schauen. Man werde weiterhin Vollgas geben, so Lengen, der zuletzt viel Positives gesehen hat. Gelingt es dem SCD auch noch, die wenigen Schnitzer in der Defensive auszuschalten, dann dürften bis zum Saisonende noch einige Punkte eingefahren werden. Weniger gut sieht es da bei den eigentlich technisch und spielerisch starken Waadtländern aus, deren Siegeswille sich zuletzt jedoch in Grenzen hielt und die auch auf dem Birchhölzli in den wichtigen Zweikämpfen vor den beiden Toren meistens nur zweite Sieger blieben.

Telegramm

Düdingen – Echallens 5:2 (2:0)

Birchhölzli. 450 Zuschauer. SR: Zgraggen.Tore:9. A. Rebronja 1:0. 33. A. Rebronja 2:0 (Foulpenalty). 52. Mora 3:0. 68. Hartmann 3:1 (Eigentor). 75. Bahlouli 3:2. 83. Muala 4:2. 92. Sturny 5:2.

SC Düdingen:Wingeier; Gloor, Hartmann, Corovic, Marmier; Brügger; Mora (81. Sturny), D. Rebronja, Schlapbach (73. Colic); Catillaz (46. Muala); A. Rebronja.

FC Echallens:Richard; Debluë, Lacroix, Veuthey, Bryand; Réaut, Golay, Germanier; Ziegler (77. Parra); Bahlouli, Saunier (66. Boffa).

Bemerkungen:Düdingen ohne Piller (gesperrt), Suter (verletzt); Echallens komplett. Christoph Catillaz scheidet in der Halbzeit mit Schwindelgefühlen verletzt aus. Pfosten- und Lattenschüsse: Ziegler (34.), Brügger (52.), Ziegler (62.), Hartmann (68.). Verwarnungen: Veuthey (23.), Mora (77.).

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