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Schaffung eines Fonds für Wildschäden beschlossen

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Autor: walter buchs

freiburg Angesichts der Tatsache, dass der Wildschweinbestand und damit auch die Schäden an den Kulturen steigen, haben die Grossräte Fritz Glauser (FDP, Châtonnaye) und Louis Duc (MLB; Forel) mit einer Motion die Schaffung eines kantonalen Fonds für Wildschäden verlangt. Es betrifft dies in erster Linie den Broye-, aber auch den Seebezirk. Nach Meinung der Motionäre reicht die bestehende «Jägerkasse» (Fonds für das Wild) nicht mehr aus, um für die Entschädigungen aufzukommen.

Nach heutiger Regelung werden Wildschäden entschädigt, «wenn unentbehrliche, rationelle und den örtlichen Bedingungen angepasste Massnahmen getroffen werden», wie es in der Antwort des Staatsrates heisst. Sogenannte Risikozonen müssen demzufolge eingezäunt werden, um nachher Anspruch auf Entschädigung zu haben.

Wie Motionär Fritz Glauser gestern im Rat ergänzte, sollen künftig auch Mittel für die Vorbeugung der Schäden eingesetzt werden. Co-Motionär Louis Duc stellte fest, dass die Schäden heute tatsächlich korrekt entschädigt werden, nicht aber die grosse Arbeit, die im Bereich der Vorbeugung zu leisten ist. Die Motion gehe deshalb weiter als die heutige Praxis, fügte Bruno Fasel (CSP, Schmitten) hinzu.

Staatsrat überstimmt

Staatsrat Pascal Corminboeuf stellte aber fest, dass in der Motion von der Entschädigung der Vorbeugemassnahmen keine Rede sei. Zudem gebe es bereits einen Fonds, und die verfügbaren Mittel, um den Entschädigungsgesuchen zu entsprechen, hätten bis jetzt ausgereicht, weshalb es keinen weiteren Fonds brauche.

Alle Fraktionssprecher unterstützten das Anliegen der Motionäre, denn «die Jäger sollten nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden», wie sich Roger Schuwey (SVP, Jaun) ausdrückte. Einzig Claudia Cotting (FDP, Senèdes) sprach sich im persönlichen Namen gegen die Überweisung der Motion aus. Man müsse zuerst bei der Regulierung der Tiere ansetzen.

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