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Schätze aus dem Wald

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wenn ich Pilze sammeln gehe, dann immer mit meinem Grossvater. Er weiss, an welchen Orten im Wald die Eierschwämme wachsen, er hat ein Auge für die Pilze und er hat Geduld. Von ihm habe ich gelernt, dass Eierschwämme gerne unter umgestürzten Bäumen und unter Tannen wachsen. Dinge, die für ihn selbstverständlich sind, sind für mich wahre Wunder. Dass die Pilze aus dem Boden schiessen, nachdem es geregnet hat, das sollte man doch wissen. Aber als mein Grossvater mir das sagte, da erschien mir das plötzlich wie eine ganz neue, wundersame Erkenntnis. Genau wie die Information, dass manche Pilzarten bei gewissen Bäumen besonders gerne wachsen.

Das Kleine macht viel Freude

Ich bin schon als kleines Kind ab und an mit auf Pilzsuche gegangen, aber erst jetzt habe ich richtig verstanden, wie toll das eigentlich ist. Man sammelt sein eigenes Essen – und das fühlt sich ganz anders an, als wenn man in den Laden geht und etwas kauft. Man freut sich über jeden einzelnen Pilz, den man im Moos, an einem Baumstrunk, unter Tannennadeln entdeckt. Ich wünschte, ich könnte mich jedes Mal, wenn ich im Laden Gemüse kaufe, so sehr freuen, wie wenn ich im Wald einen Pilz finde.

Arbeiten, um zu essen

Essen zubereiten soll doch heute schnell gehen und möglichst nicht aufwendig sein. Pilze suchen ist das genaue Gegenteil von schnell und wenig aufwendig: Man setzt viel Zeit und Mühe ein, und wenn man Pech hat, findet man nicht einmal etwas. Und gerade weil es verhältnismässig so kompliziert ist, ist Pilze sammeln so etwas Schönes. Was früher selbstverständlich war, wird heute zu einem besonderen, fast schon exotischen Luxus. So wird man mal wieder daran erinnert, dass wir früher noch gearbeitet haben, um Nahrung zu bekommen. Ist es nicht wirklich schade, dass es heute oft umgekehrt ist? Abgesehen davon ist Pilze sammeln auch einfach sehr entspannend. Schon spazieren tut gut, aber beim Pilzesammeln geht man einfach ab von den Wegen. Dahin, wo einem kein Fussgänger mit Hund begegnet. Mein Grossvater hat mir versteckte Wege im Wald gezeigt, die ich noch nie gesehen hatte. Und die einen zu schönen versteckten Orten bringen, die man alleine nie entdecken würde. Nur wenn man die Augen aufmacht für das Kleine und sich Zeit nimmt zu suchen, dann findet man eben: Pilze, Geduld und noch einiges mehr.

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