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Schaufenster einer jungen Geschichte

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Viehzuchtgenossenschaft Schmitten 3 feiert 50-Jahr-Jubiläum

Autor: Von JOSEF JUNGO

Die Erfolge der Viehzuchtgenossenschaft dürfen sich sehen lassen. 1982 wurden bei der Schau zum 25-jährigen Bestehen der Genossenschaft schwere Kühe mit mittleren Milchleistungen aufgeführt. An der diesjährigen Jubiläumsschau sind es elegante Tiere mit grossen Eutern der milchbetonten Rasse Red Holstein sowie Kühe der Zweinutzungsrasse Swiss Fleck.Walter Guggisberg erinnerte an die Einkreuzungen der Rassen Holstein und Red Holstein in den Siebziger- und Achtzigerjahren, mit denen die Milchleistungen gesteigert und insbesondere die Melkbarkeit verbessert werden konnten. Die Milchleistungen konnten seither beträchtlich gesteigert werden. Gemäss Statistik 2004/05 des Zuchtverbandes betrug die durchschnittliche Milchleistung in der Genossenschaft 7726 kg. Seither dürfte sich die Milchleistung etwa um 150 kg erhöht haben, schätzt der Präsident.

Genossenschaft zählt noch zehn passionierte Züchter

Der Anschluss an die bekannte und grosse Viehzucht- und Alpgenossenschaft Schmitten hätte sich damals als schwierig erwiesen, kommentieren Züchter aus heutiger Sicht die Gründung einer eigenen Genossenschaft.Im Beisein von bedeutenden Exponenten der damaligen Viehzucht wie Fritz Marbach, Präsident des Schweizerischen Fleckviehzuchtverbandes (SFZV), Jean Eggertswiler, Präsident des Freiburgischen Rotfleckviehzuchtverbandes, Henri Python, Abteilungschef beim Landwirtschaftsdepartement, und Gästen wurde am 20. Februar 1957 die Viehzuchtgenossenschaft Schmitten 3 gegründet. 30 Züchter schlossen sich der neuen Genossenschaft an.Gründungspräsident Pius Lauper sen. leitete die Genossenschaft während 20 Jahren. Dem Ehrenpräsidenten folgten Kurt Salvisberg 16 Jahre, Charles Scherwey, 3 Jahre, und Walter Guggisberg seit 1996. Seit 1961 war Felix Grossrieder als Zuchtbuchführer tätig, heute ist er noch Sekretär/Kassier der Genossenschaft. Vor ihm war Albin Lehmann Zuchtbuchführer.Seit Ende der Fünfzigerjahre sömmern die Züchter der Genossenschaft die Rinder auf der Unteren und Oberen Jansegg im Jauntal.

Grosse Veränderungen in der Viehzucht

An der ersten Schau im Herbst 1957 wurden 209 Tiere aufgeführt. Vor 25 Jahren zählte die Genossenschaft 400 Herdebuchtiere. Mit der Zunahme des Strassenverkehrs mussten die zentralen Viehschauen aufgegeben werden. Während Jahren wurden im Herbst und Frühjahr dezentrale Schauen durchgeführt. Mit der Einführung der Linearen Beurteilung und Einschätzung (LBE) 2003 sind die Viehschauen verschwunden. Das Zuchtbuch wird vom SFZV zentral geführt. Seither haben die Zuchtbuchführer keine Funktion mehr.Im Jubiläumsjahr besitzen die zehn Mitglieder noch 240 Herdebuchtiere, von denen an der Schau 115, d. h. 12 Rinder und 103 Kühe, aufgeführt werden. Die Jubiläumsschau gibt den Züchtern die Gelegenheit, zu vergleichen und zu orten, wo sie mit ihrer Zucht stehen. Für die Organisation einer Schau seien insbesondere in einer kleinen Genossenschaft grosse Anstrengungen erforderlich, meinte Präsident Guggisberg. Die Züchterschaft hoffe deshalb, dass die Bevölkerung und Freunde der Tierzucht aus nah und fern die Jubiläumsschau auf dem Betrieb von Pius Lauper in Lanthen besuchen werden.Programm: Samstag, 13. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr Auffuhr der Tiere; 11.45 Uhr Beginn des Richtens durch Roland Rothenbühler; ab 14.30 Uhr Wahl der Siegerkühe (Miss Schmitten 3, Schöneuter); ca. ab 15.30 Uhr Abfuhr bzw. Rückkehr der Tiere; Festwirtschaft.

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