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Schaufenster für Freiburger Start-ups

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Sie haben zusammen die Schulbank gedrückt und an Projekten gearbeitet. Jetzt sind sie Business-Partner mit eigenen Firmen.

Freiburger Jungunternehmer nutzten gestern den Internet Marketing Day, um ihre Firmen und Produkte einem interessierten Publikum vorzustellen. Der Anlass der Hochschule für Wirtschaft wurde erstmals durch einen kleinen Markt mit Start-ups aus dem Bereich Informatik und Telekommunikation eröffnet.

Unter dem Dutzend Unternehmen mit einem Präsentationsstand befanden sich fünf aus dem Kanton Freiburg. Diese sind zum Teil einige Monate, zum Teil auch schon zehn Jahre alt. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Wurzeln allesamt in Freiburger Hochschulen oder Universitätsabteilungen liegen.

Auch konnten die Freiburger Firmen zum Teil auf staatliche Unterstützungsprogramme zählen. Etwa auf die Starthilfe Fri-up für Firmengründungen, oder auf Seed Capital für das notwendige Kleingeld.

So erhielten etwa Xavier Bertschy und sein Partner von Seed Capital 178000 Franken auf Vorlage eines Projektes. Sie bieten kleinen Betrieben eine Plattform zur Gestaltung von Apps für Smartphones. «70 Prozent der Natels sind Smartphones. Die Kunden sind dabei, aber viele Unternehmen noch nicht.» Ihre 2011 entwickelte Lösung «Skeeble» erlaubt es Kunden ohne Know-how, eine App zu kreieren.

Social-Media-Tandem

Drei Schüler der Hochschule für Wirtschaft haben mit «Underspeak» eine eigene Social-Media-Plattform gestaltet. Das Prinzip basiert auf dem Tandem, bei dem sich zwei Personen verschiedener Muttersprache gegenseitig unterrichten. Bei «Underspeak» findet man sich auf der Social-Media-Plattform und unterrichtet sich gegenseitig via Skype in der Mutter- und Fremdsprache. Das Projekt ist noch winzig, aber bereits läuft es unter dem Firmennamen Wabaduba GmbH. Gemäss Co-Gründer Adrian Schneider soll die Plattform bald mit Werbung finanziert werden. Ein zweiter Schritt soll dann Social-Media-Nachhilfeunterricht sein.

Innovativ ist auch das Konzept von «Sugarcube». Auf der Basis von PDF-Dokumenten werden elektronische Bücher erstellt, die über Computer, iPad oder iPhones zu lesen sind. Es ist das Projekt dreier ehemaliger Uni-Studenten, die ihre Abschlussarbeit zu einer GmbH ausgeweitet haben, so Teilhaber Maurizio Rigamonti. Die Firma ist ganz neu, an Weihnachten hat sie aber 5000 E-Books verkauft. Nächster Schritt ist der Einbau von Video, Audio und interaktiven Übungen für Schulbücher.

Eher klassisch das Angebot von «Omne»: Die Firma mit Sitz in Villars-sur-Glâne bietet einen Rundum-Service für die Informatik von KMU an. «Wir sind Ansprechpartner, wo eine Firma sonst eine Person anstellen müsste», so Direktor Samuel Berclaz. Begonnen hat die Firma mit Privatkunden. Heute ist es eine Vollzeit-Firma mit zehn Mitarbeitern. Zwei Laptops bilden das Multimedia-Studio «Horsform». Die Geschäftspartner Thanassis Fouradoulas und Matyas Kiss haben sich im Abschlussjahr an der Multimedia-Schule Eikon kennengelernt. Jetzt bieten sie Film und bewegte Animation für Webauftritte ihrer Kunden an. Darunter die UBS oder das Montreux Jazz Festival.

E-Books kreieren leicht gemacht – Maurizio Rigamonti von «Sugarcube» zeigt, wies geht.Bild Aldo Ellena

Tagung:Social Media live

Thema des dritten Swiss Internet Marketing Day der Hochschule für Wirtschaft waren die Social Media. Sind diese nützlich oder «nice to have»?, lautete die zentrale Frage der dreisprachigen Veranstaltung. Eine Antwort versuchten die Referenten aus der Sicht von Grossunternehmen oder der zivilen Gesellschaft zu geben. Eine Antwort gaben aber auch die Organisatoren selber: Sie übertrugen den Anlass via Twitter.

So konnten Interessierte alle paar Minuten lesen: «Conference starting in 20 minutes», «Bald gehts los. Willkommen allerseits», «Hurry up if you still want to come!», «Langsam aber sicher füllt sich der Saal. Bin gespannt auf die Speeches», «Ich dachte immer, ich werde nie so ein Konferenzgängertyp, der über Social Media twittert. So schnell gehts, meine Damen und Herren», «Le Consulat Suisse à NY cherche un Social media Specialist!», «Ein Marketing-Dozent der HSW hat uns zu Pizza und Bier eingeladen. Dieser Teil der Konferenz gefällt mir besonders».uh

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