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Schaukäserei: Im Süden nichts Neues

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Das Maison du ­Gruyère, die Schaukäserei für den Gruyère AOP, soll 2021 vollständig erneuert werden. Momentan geht es mit diesem 25-Millionen-Franken-Projekt aber noch nicht so recht vorwärts, wie Philippe Bardet, Präsident der Kooperative Laiterie de Gruyère, im Vorfeld der gestrigen Generalversammlung gegenüber den FN sagte. «Mit den Behörden, den Nachbarn und den Verkehrsbetrieben sind noch verschiedene offene Punkte zu klären», so Bardet. «Wir sind aber weiterhin auf Kurs, auch wenn einige Details zur Baueingabe noch nicht geregelt sind.» Ein konkretes Datum für den Startschuss könne er daher noch nicht nennen. Das Jahr 2018 war im Übrigen ein «sehr gutes Jahr» für die Kooperative, wie Bardet weiter festhält. «Wir hatten viele Besucher, und auch bei der Herstellung des Gruyère ist es gut gelaufen», sagt er.

Über 650 000 Gäste

Gemäss dem Jahresbericht konnten im vergangenen Jahr über 658 000 Gäste in der Schaukäserei begrüsst werden, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Von diesen besichtigten über 171 000 auch die Ausstellung. Der Bruttoertrag, der sich daraus ergeben hat, beläuft sich auf rund 821 000 Franken. Das entspricht einem durchschnittlichen Anteil von rund 4.80 Franken pro Besucherin oder Besucher. Die Gemeinde Greyerz profitierte von diesem Gästeaufkommen mit Steuereinnahmen in der Höhe von rund 57 000 Franken. Die Besucher stammten aus der ganzen Welt, wie im Jahresbericht weiter festgehalten wird. Der Besuch sei in 21 Sprachen möglich, einen Audioguide gebe es in 13 Sprachen, unter anderen auf Arabisch, Russisch und Chinesisch. Der Betriebsgewinn des Maison du Gruyère beläuft sich auf rund 53 000 Franken. Er wird gesamthaft einem Reservefonds für zukünftige Renovationen zugeführt, wie es heisst.

Rekord-Produktion

Was die Käseproduktion betrifft, wurden laut dem Jahresbericht im vergangenen Jahr über 30 Millionen Kilogramm Gruyère AOP hergestellt, was einem neuen Rekord entspreche. Der Bruttopreis der Milch, welche für die Gruyère-Herstellung nach Pringy geliefert worden sei, sei im Laufe des Jahres bei rund 85 Rappen pro Kilogramm stabil geblieben.

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