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Schenevey bleibt, Rossier geht

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Der FC Freiburg macht in der 1. Liga eine schwierige Zeit durch. Nach sechs Spielen steht er mit nur einem Punkt am Tabellenende. Die 0:5-Niederlage im Heimspiel gegen Naters hat am Samstag dafür gesorgt, dass die Sorgenfalten auf den Stirnen der Vereinsverantwortlichen noch grösser geworden sind. Sie trafen sich am Montagabend denn auch zu einer Krisensitzung und diskutierten darüber, wie sie die sportliche Misere aufhalten können.

Der Trainer bleibt

Normalerweise ist der Schuldige schnell gefunden, wenn es einer Mannschaft nicht läuft: der Trainer. Doch so einfach machte es sich der Verein dann doch nicht. «Pierre-Alain Schenevey hat Qualitäten, die uns nach wie vor überzeugen», stellte FCF-Präsident Antonio Piller klar. «Seine Art, das Team zu führen, seine Kommunikation und sein Teamgeist sind sehr wichtig für uns und werden im Team geschätzt. Ein anderer Trainer war für uns keine Option.»

Schenevey, der im Sommer als Nachfolger von Ismaël Djelid ins St. Leonhard gekommen ist, musste die Saison mit einem stark veränderten Kader in Angriff nehmen und den Verlust zahlreicher Stammspieler verkraften, insbesondere im Mittelfeld und im Sturm. «Wir wussten, dass es unter diesen Voraussetzungen eine schwierige Saison werden würde», so Piller. «Zumal wir das Vereinsbudget gesenkt und entschieden haben, möglichst auf Spieler aus der Region zu setzen.»

Neue Inputs im taktischen Bereich

Untätig bleiben konnte der FC Freiburg angesichts seiner sportlichen Schwierigkeiten nicht. Anstatt mit einem Trainerwechsel versucht er nun auf andere Art und Weise, neue Impulse zu setzen. Konkret wird das Trainergespann Schenevey/Marc Hofer mit Michael Baeriswyl ergänzt. Der Sportchef des FC Freiburg, der seit zehn Jahren als Trainer beim Team AFF/FFV tätig ist, soll die beiden im taktischen Bereich unterstützen. «Auf Wunsch der beiden Trainer haben wir diese Aufstockung des Trainerstaffs vorgenommen», erklärte Präsident Piller. Nötig geworden sei dies, weil im Sommer bei der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht worden seien. «Die individuelle Klasse im Team ist gut, allerdings haben wir zu viele Spieler mit zu ähnlichen Qualitäten, während dafür andere fehlen. Insbesondere in der Offensive fehlt uns ein gross gewachsener und zweikampfstarker Stürmer, der auch mal den Ball halten kann.» Baeriswyl solle nun dafür sorgen, dass die Qualitäten der einzelnen Spieler besser zum Tragen kommen und dass das Team im technisch-taktischen Bereich das Optimum aus seinen vorhandenen Möglichkeiten herausholen kann. «Wir sind uns bewusst, dass es drei bis vier Wochen dauern wird, bis diese Massnahme fruchtet», sagte Piller.

Derweil hält der Club weiter Ausschau nach Verstärkungen. «Einfach ist es nicht, zum jetzigen Zeitpunkt einen guten Stürmer zu finden. Und ob ein solcher nach Freiburg kommen will, ist eine andere Frage. Anderswo kann er mehr verdienen, schliesslich sind gute Stürmer in jedem Club gesucht.» Man unternehme alles, um den Ligaerhalt zu schaffen, versicherte Piller. «Allerdings wollen wir unseren eingeschlagenen Weg weitergehen und weder finanzielle Kapriolen wagen, noch auswärtige Zuzüge tätigen, wenn sie nicht eine klare Verstärkung für das Team darstellen. Dafür würden wir auch einen Abstieg in Kauf nehmen. Ein, zwei Jahre in der 2. Liga interregional wären kein Weltuntergang. Da könnten wir einen Neustart machen.»

Rücktritt von Rossier

Mit dem vom FC Freiburg eingeschlagenen Weg kann sich Gérald Rossier nicht mehr identifizieren. Der Technische Leiter hat gestern seinen sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben. Meinungsverschiedenheiten über die Art und Weise, wie der Verein geführt werden soll, hätten ihn zu diesem Schritt bewogen, sagte Rossier gegenüber den FN.

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