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Schlafmützen, aufgewacht!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

5000 Menschen mit gelben Zipfelmützen auf dem Kopf bevölkern die Strassen der Stadt Freiburg und ziehen von einem Museum zum nächsten, um lebendige Kultur in allen Formen zu erleben. Etwa so stellen sich die Organisatoren der zweiten Freiburger Museumsnacht den Abend des 29. Mai vor. Dann nämlich öffnen wieder 15 Museen und andere Kulturinstitutionen der Stadt Freiburg und der näheren Umgebung ihre Türen und bieten dem Publikum eine Nacht lang ein einzigartiges Programm.

Die gelben Zipfelmützen dienen dabei als Eintrittskarten. Wer eine trägt, hat nicht nur Zutritt zu allen beteiligten Museen, sondern kann auch bis um ein Uhr morgens die Spezialbusse der TPF nutzen und ab 23 Uhr an der After-Party im Nouveau Monde teilnehmen.

5000 Besucher erwartet

Obwohl alle Besucherinnen und Besucher eine Mütze tragen sollen, ist die Veranstaltung nichts für Schlafmützen: Das diesjährige Motto lautet schlicht «Aufwachen!», wie die Kommunikationsverantwortliche Véronique Monney am Freitag vor den Medien erklärte. «Wir wollen die Menschen mit einem bunten und reichhaltigen Programm wach halten.» Ziel sei, an den Erfolg der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr anzuknüpfen, als sich etwa 4500 Personen von der Nacht der Museen begeistern liessen, davon rund 2000 Kinder. «Wir möchten uns dieses Jahr sogar noch etwas steigern und hoffen, gegen 5000 Besucher zu zählen», so Monney.

Für Gross und Klein

Einige Programmhöhepunkte aus dem letzten Jahr werden wieder aufleben. So bietet die Kaeserbergbahn erneut alle 30 Minuten ihre Zugsreise durch die Welt der Modelleisenbahnen. Das Naturhistorische Museum lädt zum Mitternachtsbuffet der Insektengourmets und das Biermuseum Cardinal zur Gratisdegustation seiner «Innovationen für die Frau». Und das Staatsarchiv Freiburg, einer der heimlichen Stars der ersten Ausgabe, hat sich auch dieses Jahr thematische Ausstellungen und Führungen einfallen lassen, die so gar nicht zum angestaubten Image der Institution passen.

Weitere Höhepunkte gibt es etwa im Marionettenmuseum mit Führungen mit Roland Jeanneret und seiner Truppe, im Amt für Archäologie, wo die Besucher selbst zu Forschern werden, im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle mit einer Modenschau, im Museum für Kunst und Geschichte mit unheimlichem Gespensterspuk oder im Sensler Museum in Tafers mit einem Openair-Kino, in dem der einheimische Jazzpianist Stefan Aeby den Stummfilm «The General» von Buster Keaton live begleitet. Ein besonderes Augenmerk richten die Veranstalter auf die jüngsten Besucherinnen und Besucher. An vielen Orten gibt es ein besonderes Kinderprogramm. So können die Kinder in der Kunsthalle Fri-Art Lampions basteln, in der Kantons- und Universitätsbibliothek eine Traumbibliothek zeichnen oder im Gutenberg-Museum einer Märchenstunde mit Trudi Gerster lauschen.

Ein Fixpunkt für Freiburg

Marlène Flückiger, Direktorin von Freiburg Tourismus und Region und Koordinatorin der Museumsnacht, blickt dem 29. Mai erwartungsfroh entgegen: Sie freue sich, dass der Elan ungebrochen sei und blicke schon jetzt in die Zukunft. «Die Freiburger Nacht der Museen soll auch künftig jährlich stattfinden und zu einem unumgänglichen Fixpunkt im Freiburger Kulturkalender werden.»

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