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Schlapbach schiesst Kerzers zum Sieg

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Kerzers habe einen guten Zeitpunkt erwischt, um gegen seine Mannschaft zu spielen, äusserte sich Plaffeiens Trainer Richard Aeby kurz nach dem verlorenen Spiel. Die Oberländer mussten für diese prestigeträchtige Deutschfreiburger 2.- Liga-Derby auf ein halbes Dutzend verletzter Stammspieler verzichten. Dies färbte natürlich auf die Leistung des Verlierers ab. Vielleicht hätte sein Team eine Chance auf ein Unentschieden gehabt, wenn der Versuch von Yves Kaeser in der ersten Halbzeit beim Stande von 0:1 nicht am Kopf von Marc Flühmann, sondern im Tor gelandet wäre, so Aeby. «Aber mit Wenn und Aber gewinnt man keine Spiele. Trotz der Niederlage bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Mehr liegt im Moment einfach nicht drin.» Es gelte nun, dieses Spiel möglichst rasch zu vergessen und in die Zukunft zu schauen.

«So Fussball zu spielen, macht Spass»

Vorab im Offensivspiel war der FC Plaffeien gegen die allerdings defensiv gut stehenden Gäste über die gesamte Spielzeit zu harmlos. Kerzers Doppeltorschütze Yves Schlapbach strahlte nach dem Match denn auch übers ganze Gesicht. Dies nicht unbedingt wegen seiner beiden Toren, sondern wegen der Art und Weise, wie man diesen Sieg geholt habe: «Zuletzt spielten wir wieder einen schönen und attraktiven Fussball, der richtig Spass macht. Wir konnten uns von Spiel zu Spiel steigern, und in Plaffeien haben wir einen richtig guten Match abgeliefert.» Wichtig sei auch gewesen, dass die Innenverteidigung das Sturmduo Bielmann/Kaeser gut im Griff gehabt habe und man so Platz und Zeit für Konter gehabt habe.

Die beiden Tore fielen übrigens praktisch nach dem gleichen Muster: Beide Male wurde Schlapbach steil in die Spitze geschickt, zweimal traf er mit Flachschüssen. Hinterliess Plaffeiens Goalie Roger Wingeier beim 0:1 nicht den besten Eindruck, so machte er seinen Patzer später mit mehreren guten Paraden mehr als wett. Seine Verteidigung habe gegen die schnellen Sturmspitzen des Gegners Mühe gehabt», so Wingeier, doch dies würde in der Saison noch anderen Teams so ergehen.

Kerzers mit mehr Substanz

Auch wenn man die vielen Absenzen bei Plaffeien ins Kalkül zieht, so stellte der FC Kerzers an diesem Abend die Mannschaft mit dem grösseren spielerischen Volumen. Trainer Bruno Stulz ist es in kurzer Zeit gelungen, seiner Mannschaft ein einfaches, aber zielstrebiges System zu geben, und dies mit dem Einbau einiger jungen Spieler. Kerzers geriet in dieser hart, aber fair geführten Partie eigentlich nie in Gefahr, den Match zu verlieren. In der Schlussphase des Spiels hatten die Seeländer gegen die nun offensiver spielenden Plaffeier einige gute Möglichkeiten, um noch höher zu gewinnen.

Plaffeien kämpfte trotz fehlender Substanz bis in die Nachspielzeit um den Ehrentreffer, die Mittel dazu waren aber diesmal ganz einfach zu bescheiden. Punkto Saisonziel sieht es bei den zwei Teams ja auch nicht gleich aus: Plaffeien möchte möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun haben, Yves Schlapbach und sein Team geben sich indes ambitionierter: «Wir wollen sicher nicht nur um Platz 2 kämpfen.» Tritt das Stulz-Team weiterhin so geschlossen und kompakt auf, dann dürfte es zum ersten Konkurrenten von Favorit Léchelles werden.

Telegramm

Plaffeien – Kerzers 0:2 (0:1)

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