Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schliessung der Poststelle in Muntelier geplant

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Muntelier«Grundsätzlich sieht es nach einer Schliessung der Post Muntelier aus», erklärt Roger Ekmann, Gemeindepräsident von Muntelier. Bei einem Treffen mit den Verantwortlichen der Post hätten diese dem Gemeinderat aufgezeigt, dass die Kundenzahlen in Muntelier in den letzten Jahren eingebrochen seien. Seit 2004 ging die durchschnittliche Zahl der Postkunden pro Tag von 60 auf rund 30 zurück. Im selben Zeitraum sind auch die getätigten Einzahlungen sowie Brief- und Paketaufgaben stark eingebrochen. «Die wirtschaftlichen Argumente für eine Schliessung der Post sind begreiflich», erklärt Ekmann.

Entscheid für Alternativen fällt im Herbst

Die Post habe dem Gemeinderat mitgeteilt, die Schliessung der Poststelle sei auf Ende Jahr vorgesehen. Der Muntelierer Gemeinderat will nun die von der Post angebotenen Alternativen prüfen. Zur Diskussion stehen ein Hausservice, ein Agenturbetrieb oder eine Weiterführung mit einer Verkürzung der Öffnungszeiten auf rund eineinhalb Stunden täglich.

«Eine Entscheidung für eine der Alternativen wird der Gemeinderat im Herbst treffen», erklärt Ekmann. Vorerst wolle man abwarten, wie sich die Interventionen gegen die geplanten Postschliessungen auf kantonaler und nationaler Ebene entwickeln.

Rettung der Poststelle unwahrscheinlich

Eine mögliche Rettung der Poststelle hält Ekmann aufgrund der nachvollziehbaren wirtschaftlichen Argumente der Schweizerischen Post für unwahrscheinlich. Als Alternativen kommen für den Gemeindepräsidenten in erster Linie die Eingliederung in ein Geschäft in Form einer Postagentur oder der Hausservice in Frage. Die Option, die Poststelle mit stark beschränkten Öffnungszeiten weiter zu betreiben, hält er persönlich für wenig sinnvoll: «Ich bin der Meinung, diese Variante würde das Ende höchstens herauszögern.»

Mehr zum Thema