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Schlingernde Traktoren

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Die Förderung der Sicherheit im Umgang mit Traktoren und Maschinen hat für den Freiburgischen Verband für Landtechnik (FVLT) Priorität. Mit dem Ziel, die Sicherheit auf Betrieb und Strasse zu verbessern, organisierte der Verband im Anschluss an seine Generalversammlung vom 10. Februar in Siviriez auf dem Testgelände des Fahrtechnikzentrums L2 in Romont eine Demonstration mit landwirtschaftlichen Lastenzügen und Lastwagen auf rutschenden Strassen.

Wie FVLT-Präsident Robert Zurkinden, erklärte, hat die Ausbildung der jungen und die Weiterbildung der älteren Traktorlenker auch im 72. Jahr des Bestehens des Verbandes Vorrang. Das Interesse war gross: Es nahmen rund hundert Landwirte an dieser Führung durch das Zentrum und an der Demonstration teil.

Kritische Situationen

Für die Demonstration auf einer präparierten Bahn standen ein Lastwagen und ein Traktor mit Anhänger zur Verfügung. Der Belag sowie die Überflutung mit Wasser entsprächen einem Untergrund, der im Winter mit Schnee und Eis zu vergleichen wäre, erklärte Vize-Direktorin Anne Bader. Vom Kommandopavillon aus kommunizierte sie mit den Lenkern per Funk. Mit Tempo 30 fuhr der Traktor auf die Bahn. Beim Bremsen auf der rutschenden Fahrbahn kam der Schlepper heftig ins Schleudern. Dass auf der glatten Fahrbahn die Räder des Traktors blockierten und das Gefährt ins Rutschen kam, erstaunte die Beobachter sehr. Auch der Lastwagen konnte nicht bremsen.

Zweiphasenausbildung: Zahl der Todesopfer ging zurück

D ie obligatorische Zweiphasenausbildung für Junglenker ist seit Dezember 2005 in Kraft. Bis 2004 starben in der Schweiz jährlich rund hundert Junglenker zwischen 18 und 24 Jahren bei Verkehrsunfällen. Seit der Einführung der Kurse für Neulenker gingen die tödlichen Unfälle um mehr als die Hälfte zurück. Im Jahre 2013 besuchten 2500 Berufschauffeure, 7500 Junglenker von Personenwagen und 1000 Instruktoren Kurse im Fahrtechnikzentrum L2 in Romont. Das Angebot richtet sich an alle Fahrzeuglenker.

Seit November 2014 werden Schleuderkurse angeboten, die auch von Privatpersonen besucht werden können. Zudem wurde die einzige Trainingsstrecke für Fahrer von schweren Verkehrsfahrzeugen in der Westschweiz eröffnet. Das L2-Zentrum habe zur Senkung der tödlichen Verkehrsunfälle bei allen Verkehrsteilnehmer beigetragen, wurde an der Führung des Freiburgischen Verbandes für Landtechnik (siehe Haupttext) erklärt. Das Fahrtechnikzentrum in Romont wurde 2005 gebaut. Es umfasst 20 000 Quadratmeter mit Teststrecken und zwei Gebäude. Die Baukosten beliefen sich auf neun Millionen Franken. Das Zentrum, das 60 Personen beschäftigt, ist privat finanziert. ju

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