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Schloss Greyerz empfängt Besucher neu in der ehemaligen Conciergerie

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Den Besuchern von Schloss Greyerz wird ab sofort, noch bevor sie das Gebäude betreten, ein atemberaubendes Voralpen-Panorama und ein neuer Blick auf das Schloss selbst geboten: Seit der vergangenen Woche erfolgt der Zugang nicht mehr wie bisher durch das grosse Haupttor, sondern von der Südseite her über die Terrasse oberhalb der Orangerie. Von dort betritt man den neuen Kassenbereich in der ehemaligen Conciergerie. Das Gebäude rechts neben dem bisherigen Eingang stammt aus dem späten 13. Jahrhundert und beherbergte zuletzt Verwaltungsräume.

Seit September 2005 wurde die Conciergerie nach und nach renoviert und ausgebaut. Nebst dem Kassenbereich bietet sie jetzt Raum für einen Museumsladen, technische Räume, Toiletten und ein kleines Depot.

Multimedia-Schau «in einigen Wochen»

Herzstück ist die Multimedia-Schau, die im Obergeschoss eingerichtet wird und die den Besuchern einen spielerischen Einblick in die Geschichte des Schlosses vermitteln wird. Aus technischen und organisatorischen Gründen habe man mit der Schau nicht wie ursprünglich geplant Ende 2007 starten können, sagte Konservator Raoul Blanchard am Montag anlässlich eines Medienrundgangs. Er sei aber zuversichtlich, dass man «in einigen Wochen» loslegen könne.Bereits in Betrieb sind die neuen Büroräume in der ehemaligen Orangerie. Diese stammt, wie etwa auch der französische Garten, aus der Zeit der Familie Balland, der das Schloss von 1861 bis 1938 gehörte.

Raoul Blanchard zeigte sich nach den ersten Betriebstagen zufrieden mit dem neuen Eingangsbereich: «Das System funktioniert, und die Besucher haben positiv reagiert.» Noch bleibe abzuwarten, wie sich der neue Eingang in Spitzenzeiten bewähre. Sollte er dann dem Besucheransturm nicht gewachsen sein, bestehe immer noch die Möglichkeit, das alte Billetthäuschen wieder in Betrieb zu nehmen.

Ersten Reaktionen positiv

Das Ziel, den Besuchern mehr Komfort zu bieten, habe man auf jeden Fall erreicht. Mit der künftigen Multimedia-Schau hofft Blanchard, noch einen Schritt weitergehen zu können: Die Schau werde möglicherweise dazu beitragen, die Besucherzahl (über 183 000 im Jahr 2007) weiter zu steigern. Vor allem aber gehe es darum, die Schwankungen während des Jahres etwas auszugleichen und etwa in den Wintermonaten mehr Leute anzulocken.

Die Kosten für die gesamte Erneuerung, inklusive der Multimedia-Schau, beliefen sich auf 5,8 Millionen Franken. Daran beteiligten sich die Gemeinde, der Kanton, der Bund und verschiedene Sponsoren.

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