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Schlussfeiern sind «gut vorbereitet»

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Autor: Pascale Hofmeier

Das Zeugnis in der Hand und einen Sommer in der Badi vor sich: In diesen Tagen feiern viele Abschlussjahrgänge ihre privaten Schulschlussfeste. Im letzten Jahr hatten Jugendliche im Sensebezirk für die Abschlussfeste sehr grosse Mengen Alkohol bestellt.

«Dieses Jahr wurde ich von einer Mutter angesprochen, weil für ein Fest 3,3 Liter pro Person bestellt werden sollten», sagt Silvia Friedrich von der Suchpräventionsstelle Freiburg. Für Jugendliche kann diese Alkoholmenge tödlich sein (siehe Kasten).

Aus Erfahrungen gelernt

«Die Feste der OS Tafers und der OS Plaffeien sind sehr gut vorbereitet», sagt Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Letztes Jahr hatte er diese wegen der grossen Alkoholmengen untersagt und erst erlaubt, nachdem die Jugendlichen die Bestellmengen gesenkt hatten.

Dieses Jahr, sagte Bürgisser, seien Eltern, Schulen und auch er selber in die Vorbereitungen einbezogen worden. Nicht nur wurde ein Informationsblatt der Suchtprävention verteilt. In Tafers hätten die Jugendlichen freiwillig zu einem Informationsabend eingeladen. In Wünnewil findet kein Fest statt und die Düdinger Schulabgänger waren gestern Abend im Wald zum Bräteln.

«Die Alkoholmengen waren in diesem Jahr kein Problem», sagte Bürgisser. Und: «Wir können nur an die Eigenverantwortung appellieren und vernünftige Bestellmengen vorschlagen.» Insgesamt leisteten die Jugendlichen gute Arbeit und organisierten zum Barbetrieb ein Rahmenprogramm mit Musik und Spielen. «Alle haben aus den letzten Jahren gelernt.» Für die Feste selber hat der Oberamtmann des Sensebezirks Kontrollen angekündigt: «Ich werde persönlich vorbeigehen», sagte Bürgisser.

Nicht überall Kontrollen

In den anderen Bezirken wird auf solche Kontrollen verzichtet. «Wir hatten bisher noch keine Klagen wegen der Schulschlussfeste», sagte Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks. Es seien auch keine Gesuche für private Schulschlussfeste mit Alkoholverkauf eingegangen. Bei Stadt- oder Strandfesten habe es auch schon wegen betrunkenen Jugendlichen Probleme gegeben. «An einem Schulschlussfest musste ich noch nicht ausrücken.»

Im Saanebezirk sind die Schulschlussfeste ebenfalls üblich. Oberamtmann Carl-Alex Ridoré sucht jeweils den Kontakt zu den Organisatoren: «Letztes Jahr hatten wir Kontakte zu den Schuldirektoren. Und wir treffen uns systematisch mit den Organisatoren.» Insgesamt sei es jedoch schwierig, präventiv zu kontrollieren. «Wir können nur dort einschreiten, wo es das Gesetz erlaubt.»

Polizei hat Party beendet

Dies war vorerst vor anderthalb Wochen in seinem Bezirk nötig. An der Fête de Jeunesse in Chénens tranken sich Jugendliche so heftig in den Rausch, dass die Polizei dem Anlass ein Ende setzte. Offenbar musste eine Person mit einer Alkoholvergiftung hospitalisiert werden. «Ich gebe keine Auskunft in Bezug auf Einzelpersonen», sagte Ridoré. Dass es zu massiven Alkoholexzessen kam, bestätigte er jedoch.

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