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«Schlussfolgerungen aus diesen Ergebnissen sind schwierig»

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Das Freiburger Spital (HFR) arbeitet mit einem vielschichtigen Programm an der Qualitätsverbesserung im Bereich der Prävention postoperativer Infektionen. Dies hält der Staatsrat in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage der sozialdemokratischen Grossratsmitglieder Olivier Flechtner (Schmitten) und Ursula Krattinger-Jutzet (Düdingen) fest. Beim Auftreten ungewöhnlicher oder unerwarteter Infektionen – und insbesondere auch bei Epidemien – leite das HFR jeweils eine Untersuchung ein, um die Ursache zu identifizieren und Korrekturmassnahmen umzusetzen, so die Kantonsregierung. Das Schlüsselelement dieser Infektionen könne zwar oft nicht identifiziert werden. Die involvierten Krankheitskeime hingegen seien meistens bekannt. Häufig seien es Bakterien der physiologischen Flora des Organismus – beispielsweise Bakterien des Verdauungstrakts –, die an andere Stellen wanderten und aufgrund eines medizinischen Eingriffs zu pathogenen Erregern werden.

Kein Spital führe ein Verzeichnis dieser Infektionen, so der Staatsrat weiter. Denn dies wäre an einen unverhältnismässig hohen Aufwand gebunden. Daher habe das HFR keine Gesamtzahlen zu diesem Thema. Viele Infektionen seien nicht gravierend und hätten daher keinen oder nur wenig Einfluss auf die Dauer des Spitalaufenthalts. Gewisse Infektionen seien jedoch risikoreicher. Einige würden auch erst nach Monaten auftreten, hätten dann aber keine unmittelbaren Auswirkungen. Die entsprechenden Mehrkosten würden in der Literatur unterschiedlich eingeschätzt. Es sei schwierig, aus diesen Ergebnissen Schlussfolgerungen zu ziehen.

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