Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schmitten stimmt für den neuen Sensler Mehrzweckverband

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

5 von 15 Sensler Gemeinden haben den Statuten des neuen Bezirksverbandes zugestimmt. In Schmitten fiel der Entscheid mit 101 Jas ohne Gegenstimme – auch wenn Schmitten dadurch wegen der Feuerwehr mit der neuen Struktur Mehrkosten entstehen.

Nach Heitenried, Plaffeien, Plasselb und Brünisried hat auch Schmitten Ja zum neuen Mehrzweckverband Sense gesagt. Damit ist dieses kantonsweite Pionierprojekt bisher von einem Drittel der Sensler Gemeinden für gut befunden worden.

Die drei bestehenden Gemeindeverbände Region Sense, Gesundheitsnetz Sense und Orientierungsschule Sense sollen unter ein gemeinsames Dach gestellt werden. Dazu kommt bereits ab Januar 2023 die Feuerwehr. Die Neustrukturierung der Feuerwehr war einer der Hauptgründe für den Weg der Sensler Gemeinden. Denn der Kanton sieht vor, dass es künftig pro Bezirk nur noch eine Feuerwehrstruktur geben soll. Um diese zu organisieren, hätten die Gemeinden auf die Schnelle einen neuen Verband gründen müssen. Stattdessen entschieden sich die Gemeinderätinnen und -räte für den neuen Mehrzweckverband. Syndic Hubert Schafer hatte dargelegt, dass auf diese Weise künftig regionale Projekte zeitlich und finanziell besser koordiniert werden können.

Transparenz und Bürgernähe

In der Diskussion meinte ein Bürger, er sehe zwar das Synergiepotenzial, könne aber nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet für Schmitten wegen der neuen Feuerwehrstruktur grosse Mehrkosten entstehen. Er befürchtete auch mangelnde Transparenz und den Verlust von Bürgernähe: «Der Stimmbürger hat keine Chance mehr, etwas zu den Kosten zu sagen.» Syndic Hubert Schafer führte aus, dass die Mehrkosten einerseits durch die neue Aufgabenteilung zwischen Gebäudeversicherung und Gemeinden entstünden, andererseits auch, weil eine Mehrheit der Gemeinden entschieden hätte, die Feuerwehrpflichtersatzabgabe abzuschaffen. So würde der Gemeinde dieser Betrag in der Kasse fehlen.

Oberamtmann Manfred Raemy, der als Gast an der Versammlung weilte, ergänzte, dass die neue Struktur mehr Transparenz bringe, weil die in den Verbänden gemachte Arbeit in den Vordergrund gerückt werde. Er sagte:

Die Bevölkerung kann durchaus mitreden.

In den Statuten sei die Möglichkeit eines fakultativen oder eines obligatorischen Referendums vorgesehen, und die Schwelle für die Anzahl der nötigen Unterschriften sei von 3000 auf 1500 gesenkt worden. «Es ist ein wichtiges Projekt für den Sensebezirk. Der Kanton nimmt dies als Beispiel mit, und andere Bezirke schauen interessiert, wie wir das lösen.»

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema