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Schmitten schliesst Weiler an Kanalisation an

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«Wir müssen Bethlehem an die öffentliche Kanalisation anschliessen», erklärte Gemeinderat Erwin Scherwey am Freitag an der Gemeindeversammlung von Schmitten. Der Weiler erfülle die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Anschluss eigentlich schon lange. «Aufgrund der Bautätigkeit in diesem Weiler hat uns aber das kantonale Amt für Umwelt aufgefordert, diese Arbeiten anzugehen.» Das Projekt sieht eine Pumpstation im Norden des Weilers vor, an welche die Liegenschaften angeschlossen werden. Das Wasser wird so weit hochgepumpt, bis es in einer sogenannten Freispiegelleitung mithilfe der Schwerkraft selber nach Berg fliessen kann. Die Liegenschaften im Gebiet Rüti werden dabei direkt an die Freispiegelleitung angeschlossen. Für dieses Projekt beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 360 000 Franken. Nach wenigen Rückfragen aus der Versammlung bewilligte die Versammlung den Kredit einstimmig.

Leitung muss saniert werden

Auch einen zweiten Kredit bewilligte die Gemeindeversammlung einstimmig. Der Gemeinderat beantragte 320 000 Franken für den Einbau von Trennleitungen beim Kreisel Oberstockerli. «Die vorhandenen Leitungen sind marode. Wir wissen nicht, wie viel Wasser aus diesen Leitungen versickert», sagte Erwin Scherwey. Eine Sanierung sei deshalb dringend notwendig. Der Nutzen dieses ersten Teilstückes werde erst später ersichtlich. «Wenn wir zum Beispiel die F.X.-Müller-Strasse sanieren, können wir dort mit dem Einbau von Trennleitungen weiterfahren und so langfristig das Trennsystem einführen.»

Gewinn budgetiert

Weiter genehmigte die Versammlung einstimmig den Voranschlag der laufenden Rechnung sowie der Investitionsrechnung. In der laufenden Rechnung geht die Gemeinde von einem Ertragsüberschuss von gut 84 000 Franken aus, dies bei einem Aufwand von knapp 19,4 Millionen Franken. «Es war uns wichtig, einen Gewinn zu budgetieren», erklärte Gemeinderat und Finanzchef Urs Perler. 2015 hatte die Gemeindeversammlung die Steuern weniger stark erhöht, als sich der Gemeinderat gewünscht hatte (die FN berichteten). «Das haben wir als Auftrag zum Sparen verstanden», so Perler. Zudem wolle der Gemeinderat anstehende Investitionen möglichst aus eigenen Mitteln finanzieren können.

«Sparwillen erkennbar»

2018 plant die Gemeinde Schmitten Nettoinvestitionen von 1,6 Millionen Franken. Neben den beiden bewilligten Abwasserprojekten umfasst das Investitionsbudget unter anderem 465 000 Franken für die Sanierung von Wasserleitungen und des Wasserreservoirs Dählihubel, 340 000 Franken für die Sanierung der Kreuzung Berg sowie 200 000 Franken für weitere Strassensanierungen.

«Kernaussage Normal. Wenn KA direkt unter Lead platziert wird, Spalte mit Weissraum füllen.»

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