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Schneider und Bonny sind bereit

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«Ich interessiere mich sehr für das Amt als Staatsrätin», sagt Ursula Schneider Schüttel, Vize-Stadtpräsidentin von Murten und ehemalige Nationalrätin, auf Anfrage. Noch sei nichts entschieden, weder wie viele noch welche Kandidaten die SP ins Rennen schicke. «Ich wäre aber bereit, eine Kampagne zu starten.» Als Gemeinderätin habe sie langjährige Erfahrung in einem Exekutivamt. «Nun würde es mich reizen, auf eine höhere Ebene zu wechseln, wo ich mehr beeinflussen kann als auf Gemeindeebene.» Sie finde es wichtig, einen Gegenpol zur reinen Männerliste der Bürgerlichen zu bieten, sagt Schneider. «Es gehören auch Frauen an die Front.» Zudem sei der Seebezirk schon lange nicht mehr im Staatsrat vertreten gewesen. «Als Frau aus dem Seebezirk mit politischer Erfahrung habe ich eine gute Chance, diese will ich ergreifen.» Sollte sie jedoch die Nominierung oder den Einzug in den Staatsrat verpassen, würde sie für Jean-François Steiert in den Nationalrat nachrutschen–vorausgesetzt dieser wird in die Kantonsexekutive gewählt.

Bereits vor längerem hat der Vorstand der SP Saane-Land dem Kantonalvorstand die Kandidatur von David Bonny für die Staatsratswahlen überreicht. «Ja, ich stehe als Kandidat zu Verfügung», erklärt Bonny auf Anfrage der FN. «Die Sektion Saane-Land hat die Kandidatur mit den Grossräten des Wahlkreises einstimmig beschlossen», sagt er.

Als früherer Syndic von Prez-vers-Noréaz, als ehemaliger Präsident der Kantonalpartei und als Präsident des Freiburger Grossen Rates 2015 fühlt Bonny sich bereit für die Herausforderung. Deshalb habe er sich bereits für eine Kandidatur entschieden, als Erwin Jutzets Verzicht auf eine Wiederwahl noch nicht feststand.

Der 49-jährige Bonny wusste von den Ambitionen von Ursula Schneider Schüttel. «Mit vier Kandidaten bietet die SP dem Volk eine echte Auswahl. Wichtig ist, dass wir so viele Wähler wie möglich ansprechen, um eine linke Mehrheit zu erreichen», so Bonny.

Als erste SP-Kandidatin hatte die amtierende Staatsrätin Anne-Claude Demierre ihre erneute Kandidatur für diesen Herbst angekündigt (die FN berichteten). rb/uh

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